Monday, January 30, 2012

ENCEPHALOPATHY - Promo Ep 2011



So ein satter Hirnschaden ist schon eine ernst zu nehmende Sache. Wenn dann plötzlich der Sabber läuft, die Augen einen 360° Radius erfassen und das sonst wohlsortierte Gedankengut schief unterm Dach steht, wie Stahlträger in einer Bombenruine, dann ist die letzte Uhr abgelaufen und der Weltuntergang für den Rest der Menschheit spielt nur noch eine rudimentäre Statistenrolle. Wenn das auf den neuzeitlichen „Homo Metallicus Debilus Errectus in der Hosus“ zutrifft, fundamentiert sich da ein noch verstörenderer Ableger der Gattung Cerebralmatschkamerad. Ursächlich ist hier in der Mehrzahl der Fälle vielfache, zu forsche Kopfbewegung, bei der das Gehirn an der Schädelinnenseite massiven Schaden nehmen kann. Die Folgen können für den Betroffenen katastrophal sein. Es wird berichtet, dass Geschädigte nicht mehr in der Lage waren, Flaschen fachmännisch zu entkorken, geschweige denn Bier und Schnaps sicher zum Mund zu führen. Da wurden plötzlich Feuerzeuge, Zähne, Campingtischkanten, in einem Fall sogar eine Achselhöhle benutzt und die Hälfte der Getränkekörperinhalte ergoss sich über Boden, Mobiliar und Bekleidung. Häufige Symptome sind auch plötzliches Einschlafen, unabhängig von Ort und Zeit. Nach einem 90° Fallereignis wird einfach liegen geblieben, wo der Körper gerade einschlägt. Das sogar kopfüber in mobilen Kunststoffaußentoiletten. Ein anderes sicheres Zeichen für diese spezielle Form der Erkrankung sind seltsame, nicht verifizierbare Arm-, und Handgestiken, bei denen die Finger vornehmlich in abstrakten Figuren in alle möglichen Richtungen abgespreizt werden. Lediglich der Vuilkaniergruß ist noch nicht beobachtet worden. Dafür aber das alte Ritual des Pioniergrußes aus der ehemaligen DDR. Da ergibt sich dann folgendes Bild: Eine durchgedreht Meute Gleichgesinnter stampft auf staubigem Boden einen nicht unbedingt exakten Kreis in die ausgedörrte Wiese, ähnlich eines Fruchtbarkeitsritus bei primitiven Völkern. Dabei schwenken sie einen Arm in einer Art militärischem Gruß über dem Kopf, und wackeln im Handgelenk. In fortgeschrittenen Stadien werden beide Arme zu Hilfe genommen. Da rennen sie dann wie Braunbären auf LSD hintereinander her, ziehen Grimassen, grinsen, glotzen böse, gurgeln und brüllen, verdrehen die Augen. Opfer, die erst mal so weit geschädigt sind, können nicht wieder zurück geführt werden. Denen hilft nur eine gezielte Musiktherapie mit dem sogenannten Brutal – Slam – Death. Eine der neuen Einrichtungen in unsren Landen, die sich darauf spezialisiert hat, heißt bezeichnenderweise ENCEPHALOPATHY. Wahrscheinlich um den Erkrankten die Orientierung zu erleichtern. Aus persönlicher Erfahrung kann ich deren Konzept sehr empfehlen, auch wenn angebotene Leistungen von gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen werden. Informiert euch hier und lasst euch, oder euren Angehörigen Hilfe zukommen: http://www.facebook.com/ECP388
7/10

Wednesday, January 25, 2012

WYKKED WYTCH - The Ultimate Deception - Cd / Goomba Music


WYKKED WYTCH liefern ein neues, in wahrscheinlich allen Belangen spezielles Album ab. Vielleicht ist es sogar zu dick aufgetragen, wenn man Brutalität, progressives Songwriting mit Black/Death/Power/Core – Elementen und episches Bestreben aus einem Hut zaubern will. Kann sein, aber WYKKED WYTCH gelingt das trotzdem. Der melodische Aspekt ist dabei auch nicht zu vernachlässigen, selbst wenn den Frontfrau Ipek häufig lediglich mit ihrer Stimme erzeugt. Ein Organ übrigens, das irre variabel durch diverse tiefe, hohe und eben cleane Tonlagen geistert und nie überfordert klingt. Die Songs sind in der Regel rasend schnell und schon ziemlich chaotisch, quasi Dauerblast und Geschrubbe bis zur Herzattacke. Das dann die Band mit Dame, wie ein androgynes Kunstobjekt erscheint und irgendwie nicht die geliebte Räudigkeit einer versoffenen Metalkapelle hat, mag verstören, musikalisch bleiben sie trotzdem nichts schuldig. Die beherrschen ihren Job in jeglicher Hinsicht. Schreiben, performen, präsentieren, vermarkten. Das wirklich unheimliche ist die Frau selbst, Mann, die sieht aus wie Dee Snyder in seinen besten Jahren, so auftoupiert und Fratzen schneidend, als gelte es der feministischen Weltherrschaft mit allen greifbaren Mitteln unter die behaarten Arme zu greifen. Irres Weib, dem ich nicht begegnen muss, deren musikalisches Rückgrat ich aber bewundere. Und so kann ich mir gut vorstellen, dass sie „The Ultimate Deception“ ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt hat und das Konglomerat aus diversen Stilelementen als eine höchsteigene, moderne Version ihrer Schädelinnenseite verstanden wissen will. Die Cd ist tatsächlich dermaßen vielschichtig und komplex, aber auch völlig verquer, dass so was nur im Kopf einer durchgebrannten Rothaarigen ihren Ursprung genommen haben kann. Nicht unangenehm wäre es hingegen gewesen, hätte sie sich mit ihren Panzerglassprengenden Screams an manchen Stellen etwas zurück gehalten, das kann auf Dauer schon übel schmerzen. Das aber nur am Rande, denn sie weiß ihre Stimmbänder in vollster Eigenverantwortung facettenreicher zu zerstören als alle anderen Strumpfhosenkonsumentinnen, denen ich bisher, an ihre Mikroständern gekettet, lauschen musste. Begleitet von Warpgeschwindigkeitssalven aus 4 – 6 Saiten und einem Oktopus unter Starkstrom hinterm Drumkit gestaltet sich der aktuelle Longplayer zu einer, wer´s vorher kannte, nicht überraschendem, für alle anderen jedoch beeindruckenden Erfahrung. Hinlänglich der kompromisslosen Verstrickung aller denkbaren Schubladen, ist etwas gelungen, das viele andere sicher maßlos überfordert hätte. Denn trotz der immensen Verquickung ist das Ergebnis ziemlich authentisch und homogen. Zudem professionell bis in den hinterletzten Zipfel, also wahrscheinlich nicht unbedingt was für den Old School -, oder gar puristischen Underground - Bus. Aber ansonsten spricht wohl nichts dagegen.
8/10

Tuesday, January 24, 2012

ANGUISH - Through The Archdemons Head - Cd / Dark Descent Records


Als “Through The Archdemons Head” entstanden ist, muss es in Schweden, der Heimat des 5ers, wesentlich kälter gewesen sein, als das in deren Wintern ohnehin der Fall ist. Wie sonst hätte ein so eisiges und monotones Album den Weg in den Sonnenaufgang geschafft? Die müssen sich auf irgendeinem vorchristlichen Friedhof zusammen gerottet haben, um sich gegenseitig an Bösartigkeit zu übertreffen. Bösartigkeit in Form eines räudigen Dorfköters, der den Fremdling auf dem Hof mit angelegten Ohren und gesenktem Haupt ohne Unterlass umkreist, die Lefzen hochgezogen, knurrend und geifernd. Lediglich die Kette um seinen Hals hält ihn davon ab, den nächsten logischen Schritt zu machen. Mit diesem leicht beängstigen Grundgedanken zündeln die Musiker einen nicht unbedingt selbst gebauten, aber bislang stabilen Scheiterhaufen aus den knochentrockenen Resten von Black Sabbath und Celtic Frost. Das dann die Post abgeht, wäre glatt gelogen, vorher landet der Briefträger auf der Streckbank und wird mit Tempo und Zielstrebigkeit einer 100 jährigen Riesenschildkröte in seiner Nord – Südachse gedehnt, bis die Sehnen und Muskeln im Wind ein sonores Klagewerk ertönen lassen. ANGUISH verbreiten wirklich eine beängstigend intensive und einlullende Scheiße, dass selbst mutige Gänsehaut vor Ehrfurcht den Rücken abwärts flüchtet. Der Sänger variiert seine Stimme nur minimal, aber äußerst effizient, so dass gern gehörte Doom –typische Nuancen der überaus schweren Instrumentalwand Paroli bieten können. Dabei klingt er so, als hätte er ein Pfund rostige Rasierklingen im Hals stecken und kann sich nicht entscheiden, ob er sie hinter schlucken oder auskotzen soll. Die Gitarrenriffs sind mächtige Salven am Rande des gerade ertragbaren Minimalismus und mit beinahe als schön zu bezeichnende Solis gesprenkelt, wie Schnee mit gelben Spuren menschlicher Existenz. Über das generelle Tempo des Albums muss ich sicher nicht viel sagen, das ist der bekannte Albtraum, bei dem die arme Sau um ihr Leben rennt und ums Verrecken nicht voran kommt, weil sich die Füße durch Marmelade, Tapetenkleister oder mückenversuchte Schlammtümpel quälen müssen. In Laufe des Albums, nehmen die Stücke immer fiesere Züge an, leben von gedrosselten Iommi Gitarren und schaffen ohne Skrupel Verknüpfungen zu den Klassikern der Szenegroßväter. Nur Ozzy ist halt nicht zu hören, denn hier glaubt man Tom Warrior beim Sterben lauschen zu müssen. Diabolischer kann eine Stimme kaum sein und passt wie der Deckel auf den Topf in dem der Leibhaftige seine Seelen gart. ANGUISH haben Hände und Ohren dafür entwickelt, wie primitive Musik ins Schwarze trifft, und dass es nicht nötig ist mit all den Schneller, Höher, Weiter - Bekloppten auf die Strecke zu gehen. Wenn denen alle die Puste ausgegangen ist, werden 5 Schweden hinter ihnen stehen und mit der Keule die juvenilen Hetzer verdreschen. Eile mit Weile! „Through The Archdemons Head“ – Doom ohne Kompromisse!
8/10

Monday, January 23, 2012

OMINOUS CRUCIFIX - The Spell of Damnation - Cd / FDA Rekotz


In der Menge der hervorragenden Releases, die FDA in den letzten Monaten so unter die ungeduldig sabbernde Meute geschmissen hat, fällt das neuste Output vom brandenburgischen Lande etwas aus der Spur. Nicht dass das Debütwerk der Mexikaner OMINOUS CRUCIFIX ein schlechtes wäre, aber deren Reiz offenbart sich erst nach mehrfacher Audienz beim elektrisch verstärkten Rotatorgott aus Japan. Vielleicht liegt es daran, dass das namengebende Kreuz einst Folterinstrument war, bevor sich Millionen von Fehlgeleiteten dazu entschlossen haben, es mit ihrem Speichel einzudecken. Vielleicht waren die Mexikaner selbst, in metaphorischer Hinsicht, zu lange darauf festgenagelt, jedenfalls klingt das Album auf den ersten Ruck zu leidvoll und gequält. Irgendwie so, als würden sie mit genieteten Stiefeln in zähem, schwarzem Teer stecken und nicht recht wissen, wie sie sich daraus befreien sollen. Dass es ihnen doch gelungen ist, wird (zumindest mir) erst nach mehreren Anläufen und nötiger Geduld klar. Klammheimlich schleichen sie sich von hinten an und verdeutlichen souverän, dass ihre vermeintliche Schwerfälligkeit der rote Faden, quasi ihre Zielsuchpeilung ist. Und so wird aus unspektakulärem „Morsche Hosen Tod“ ein morbides Vergnügen mit authentischem, vernebeltem und wenig ausgefeiltem Sound. Schwere Gitarrenschleifen mit effizienten und kaum aufwendig gestalteten Riffs bestimmen das gesamte Konstrukt aus Doom, Death und Black Metal. Letzteres beschränkt sich größtenteils auf eine Bathory – lastige Rhythmusgebung bei den Songs, die überwiegend mit Schleppanker agieren. Genau genommen kommt keiner über gewagtes Mid – Tempo hinaus, was sicher die Schwere der einzelnen Stücke noch betonen kann. Zu ungewollten Begeisterungsstürmen lasse ich mich trotzdem nicht hinreißen, denn eine Legende wie ASPHYX, mit denen OMINOUS CRUCIFIX werbewirksam verglichen werden, ist den Strohhüten um ein deutliches an Erfahrung und Praxis überlegen. Gut, das ist sicher auch nicht anders zu erwarten und den Jungs nicht negativ anzurechnen. Es muss aber klar sein, dass der Vergleich hinkt und das Spiel der Heroen wesentlich flüssiger und lockerer klingt. OMINOUS CRUCIFIX präsentieren ihre eigene Version von Tod und Verderbnis, schielen sicher eine Vielzahl von Jahren auf dem Zeitstrahl zurück und orientieren sich an mittlerweile ergrauten Ikonen, kommen ihnen aber auch niemals zu nahe. Ob aus Berechnung oder Unvermögen sei mal dahingestellt, Fakt ist, dass es so wie es sich gestaltet auch besser ist, denn als bloße Kopie würden sie sich ihrer eigenen Identität berauben. Fakt ist aber auch, dass wegen vieler guter Ideen auf diesem Erstling zukünftig noch einiges mehr gehen sollte. „The Spell of Damnation“ ist ein anständiges Stück Grundblei, momentan noch ohne deutlich erkennbare Ambition einen fetten Fisch an den Haken zu kriegen.
6/10

Sunday, January 22, 2012

FVCK BELIAS - Extreme Perversion Through Vaginal Torture - Demo


Eine Hand voll Pornoschnipsel, Gequieke von jungen, dummen Dingern aus zerrüttetem Elternhaus, in dem sie keine wahre Liebe erfahren konnten und fertig ist die allseits bekannte Ouvertüre zu einem weiteren Werk voller eindeutiger Zweideutigkeiten und ungehobeltem künstlerischen Anspruch. Das hat schon immer gereicht, um ein brutales Intermezzo einzuleiten. Zumindest seit Musiker offiziell zugeben, dass sie ihre Instrumente mit ihren Schwänzen spielen. Aber die Schranke haben GUT ja schon vor viel zu langer Zeit eingerissen. Musik mit vollem Schwengeleinsatz. Das tun die Knaben von FVCK BELIAS von den Philippinen auf ihrem ersten Demo nun auch. Deshalb sind auch nur 3 kurze Stücke entstanden … wegen der naheliegenden Vermutung anatomischer Benachteiligung der Inselvölker im Hüftbereich … auch ich kann’s´ mit der Brechstange! Aber die Mucke passt schon, schnelles Geknüppel, finsteres Rektalgegurgel, fietschende Obertöne, typisches Amigeschredder. Wenig innovativer Spielraum für die Bewegungsfreiheit zwischen Hirn und Lende, dafür kompromisslose Härte und gut getimtes Gebolze. Kann man sich prima von unterhalten lassen, auch und gerade weil das was die Jungs anzubieten haben, bereits hinlänglich bekannt sein dürfte. Selbst ohne Namedroping, wird bei den ersten Tönen sofort klar, woher der Testosteronsturm bläst. Mental sprießen da Bilder von nacktem, missbrauchtem Fleisch, viel Blut und diversen, unverzichtbaren anderen Körpersekreten. Vielleicht baden die lustigen Musikanten auch in gnadenloser Selbstüberschätzung, mit solchen Lyrics und Attitüden ist in unserer medial offenen Gesellschaft niemand mehr zu schocken. Das ganze Leben ist doch eine Hure, das wusste Arthur Spooner schon. Verlegen wir uns also lieber auf das rein Instrumentale, denn das ist noch allemal gut genug, mit winkender Hand zum Pioniergruß erhoben unter Gleichgesinnten wie blöde im Kreise zu rennen. Dafür bedarf es nicht viel, lediglich die Konsequenz den eigenen Stil bei denen zu suchen, die schon etwas länger auf nicht mehr so arg schwankendem Boden tanzen. Aber dafür können FVCK BELIAS wahrscheinlich nicht mal was, dort unten sprießen so viele brutale Bands zwischen Diktatur und Naturkatastrophen aus dem regennassen Boden, dass die sich gegenseitig mit diesem Virus infizieren. Ein Haufen Irrer, sag ich euch. Die Gitarre hätte ruhig etwas weniger grell klingen dürfen, ansonsten ist der Sound ganz ansprechend und für ein erstes Demo aus dieser Ecke der Welt doch beachtlich. Also, lassen wir den kleinen Prinzen mal gerade stehen, wischen mit feuchtem Schwamm alle auffälligen Belanglosigkeiten von der Anschlagtafel und gönnen uns einen unverfänglichen Spaß aus ungebremstem Geschmetter und der scheinbar nötigen Portion Schweinkram. Hört hier rein: WEBSITE
6/10

Saturday, January 21, 2012

GRIMNESS 69 - The Bridge - Cd / Rising Nemesis Records u.a.


Der Bandname schwebte immer noch im staubigsten Winkel meines Erinnerungsvermögens, seit ich die Band anno 2003 auf dem Obscene Festival gesehen habe. Nachdem ich nun deren nunmehr 3. Album mehrfach gefilzt habe, frage ich mich plötzlich, warum eigentlich. Lag es an dem Namen, der vielleicht verrohten Schweinkram versprach, oder an der überschwänglichen Reaktion der kaputten Tschechen, an die ich mich zu erinnern glaube? GRIMNESS 69 präsentieren nämlich wenig spektakulären und geradlinigen Death Metal, mit so manch guter Idee aber auch sich selbst ergötzend in banalen Wiederholungen. Das Konzept, wenn es denn eines ist, zielt auf einen breiten und atmosphärischen Gitarrenteppich. Und das geht auch ganz passabel auf, dafür schmiert der Sound der Gitarre selbst häufig ab. Zumindest nach meiner subjektiven und intoleranten Einstellung! Da klingt dann „The First Words…“ schon mal etwas holprig, wenn die 6 Saiten einen auf schartig bis primitiv machen. Einen solchen Klampfenbrei gestehe ich nur einer Band zu, und die trägt Wattejacke. Davon mal abgesehen, besteht „The Bridge“ vor dem Hörer trotzdem recht gut, das Songwriting gibt sich alle Mühe, Ankertrossen in Ohrmuscheln zu platzieren und die Band schöpft ihre Stärke aus ziemlich auftragenden Mid – Tempo Stücken, die auf brachial gemästet sind und auch so ankommen sollten. Da der Schlagzeuger gern noch den Grind im Fuß hat und sicher lieber alles abknallen würde, was ihm vor die metaphorische Flinte kommt, muss er vom Rest der Band scheinbar immer wieder gebremst werden. Dieses Wechselspiel, oder eigentlich eher wilde Rauferei um Kompetenz und Vorherrschaft, macht den speziellen Reiz dieses Albums aus. Ich bezweifle, dass das so beabsichtigt war, aber das Ergebnis legitimiert kleinere Grabenkriege. GRIMNESS 69 legen sehr viel Wert auf Wiedererkennung, deshalb sind die Riffs betont transparent, wenn auch nicht immer wirklich gelungen. Im Großen und Ganzen ist „The Bridge“ ein durchwachsenes und ambitioniertes Album, dem der finale Schliff im Gedränge italienischer Hektik sicher vom Olivenlaster gerollt ist. Und der Quark mit der durchnummerierten Pause vor dem letzten Stück, entzieht sich meinem Begriffsvermögen (Backcover beachten). Aber was weiß ich denn schon von Südländern und deren Beitrag zur Progression der menschlichen Rasse, oder wofür das sonst gut sein sollte. Sie dafür zu verdammen wäre ungerechtfertigt. Allein schon deswegen, da sie sicher mit den Jahren und ihren Touren mehr Erfahrungen gesammelt haben, als sie umsetzen konnten. „The Bridge“ hat gerade wegen seiner Mankos eure Aufmerksamkeit verdient, denn Perfektion ist eine Studiosache, gute Musik zu schreiben nicht!
7/10

Friday, January 20, 2012

GRONIBARD - Satanic Tuning Club Turbo - Lp Re – Release / Kaotoxin


Kaotoxin legen Gronibards 2005er Mini “Satanic Tuning Club“ noch mal in Vinylform auf. Nach dem Warum stellt sich hier nicht die Frage, sondern nach dem Wie. Und zwar wird es 4 verschiedene Versionen geben. Eine jede ist mindestens noch mal um 15 Stücke erweitert, die das Kernstück umkreisen, wie drogensüchtige Asteroiden ihren Dealerplaneten, und dabei das bestehende Bandchaos ungewollt auf die Spitze treiben. Dazu gehören seltsame Akustikstücke und blödsinniges Acapella. Alles bisher unveröffentlicht, und da muss ich dann nicht mehr fragen, warum! Zusätzlich variiert wohl jede Version im Layout und Inhalt. Da gibt es die „Ultra Gay Edition“, mit nur 5 handnumerierten Exemplaren, die lediglich bei eBay an die meistbietenden verhökert wird. Dann die nur noch „Gay Edition“ mit 2 weiteren Bonussongs und möglicherweise noch anderem Schnick Schnack. Die „Bi Edition“ ist dann in transparentes Vinyl gestemmt“. Na und dass die „Hetero Version“ eine schnöde, langweilige ist, sollte bei dem der die Band kennt, kaum Verwunderung auslösen. Wer an das Gute im Menschen glaubt, der wird die Finger von allen 4en lassen, da die Vernunft des Individuums als solches stark angezweifelt werden muss, sollte es sich seriös mit diesem debilen Schenkelklopfer beschäftigen wollen. Das geht nur, wenn die eigene Humorgrenze auf Höhe der Igelhochsprungweltmeisterschaft liegt. Dem Schöpfer sei es gedankt, dass sich darum niemand Sorgen machen muss und die Band ihre Platten schon los werden wird. Musikalisch hat das Ganze natürlich den Nährwert einer Ananasdiät und verursacht bei jenen, die das Musikbiz zu ernst nehmen nur Dünnschiss, weil sie das was sie da hören müssen, ebenfalls für welchen halten. 3 Akkorde und nasale, alberne Chöre reichen völlig, um eine halbe Stunde (hab nicht auf die Uhr gesehen) Freizeit in den Skat zu drücken. Das klingt häufig so dilettantisch, dass die sexuell unangepassten Franzosen, deutlich einen am Schlitten haben müssen, um das auch noch als Gegenentwurf zum guten Geschmack zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt, doof und lustig hin und her, aber einiges hätten sie sich ruhig schenken können … aber nicht uns! Der Unterhaltungswert ist ungleich höher anzusetzen, zumindest wenn man auf schwule Exhibitionisten steht, die wiederum einen Steilhang zu rosa Tütüfetzen und gelben Comicfiguren haben. Das ist Blödsinn mit nicht zu fassender Methode, aber das kommt sicher davon, weil alle Welt von unseren westlichen Nachbarn ständig Kultur und feine Küche erwartet. Unter solchem Erwartungsdruck sind schon ganz andere zusammen gebrochen. Warum auch sonst entwickeln die Amphibiengourmets ein Suchtverhalten bezüglich billigen Landweines am Vormittag. Wem die alltägliche Verblödung durch das mediale Desaster noch nicht genug ist, der kann das hier gern noch oben drauf packen. Aber Vorsicht, niemand steht dafür gerade, wenn ihr den Saal dann nicht unbeschadet verlasst!

Thursday, January 19, 2012

VORE - Gravehammer - Cd / Eigenproduktion


Schwergewicht – ein Schwergewicht ist jemand oder etwas, der/ die/ das in seiner/ihrer Klasse alles in der Schatten stellt. In meiner Schulklasse war das eine gewisse (Namen hier ausdenken), mit ordentlich Schwungmasse und permanenter sexueller Verfügbarkeit. Aber Schwergewichte gibt es in allen Ausführungen, Baureihen, Dimensionen und gewiss auch solche, die am Reißbrett göttlicher Schöpfung aus dem Ruder gelaufen sind.
Der Blauwal zum Beispiel ist in ziemlich allen Beziehungen ein wahrer Gigant, allein sein Pimmel (viel zu niedliches Wort für so was) ist bis zu 3 Meter lang. Da rückt die Floskel von der „ausfüllenden sexuellen Erfahrung“ den Tatbestand des reinen Aktes in ein ganz anderes Licht.
Es geht natürlich auch martialischer. Begeben wir uns an die Front eines tragischen Weltgeschickes und picken uns das „Gustav – Geschütz“ raus. Dieser mächtige Ballermann, dürfte wohl das ultimative Phallussymbol fehlgerichteten germanischen Herrschaftswahnes sein. Das Ding verfügt über ein verdammtes 80 cm Kaliber. Na ja, hat wohl am Ende nur eine Zielgenauigkeit eines besoffenen Schlachters beim pinkeln gehabt, aber Mann, das war schon ein dicker Kamerad.
Wenn wir uns an menschliche Extreme halten, kommt mir das mexikanische Fritten und Chipsgrab in Erinnerung, dieser Haufen anarchischer Zellverbindungen, der ständig den Teleschaukasten gegen Werbung und Gebühren ausgefüllt hat. Weiß den Namen nicht mehr, nannte ihn scherzhaft Specki, der Typ wog bis zu 560 Kilo und hat wohl täglich den Kalorienbedarf einer mittleren deutschen Kleinstadt pulverisiert. Na ja, auch mit dem Herz eines Blauwals, konnte das nicht gutgehen. Aber ein Schwergewicht war er schon, schön drall und knuffig. Und so raumfüllend, dass sein Konterfei im Guinnessbuch auf 14 Seiten verteilt werden musste. Und seit neustem zähle ich das US – amerikanische Zerstörungsunternehmen von VORE ebenfalls zu den Schwergewichten. Die sprengen mit mächtigen Mid – Temposalven alle Dämme, die vermeintliche Musikkenner zum Schutz vor dem Unbekannten in ihren Köpfen errichtet haben. „Gravehammer“ hat die rigorose Zerstörungswut von Godzilla in den Straßen Tokyos, wenn er brüllend und schwanzwedelnd im gummierten Outfit ganze Legoblocks einreißt. VORE kommen einer Naturgewalt gleich, so mächtig bebt das elektronische Arrangement, wenn der Regler gerade mal auf halber Lautstärke verweilt. Musikalisch liegt das irgendwo zwischen Jungle Rot, Vital Remains und Obituary, mit massiven, wenig komplizierten Riffmassakern, satten Growls und recht einfachem und deswegen punktgenauem Songwriting. Warum die nie ein wirklich starkes Label im Rücken hatten, und ihr neues Album sogar im Alleingang stemmen, bleibt mir ein Rätsel, an der Musik kann es nicht liegen. „Gravehammer“ solltet ihr euch unbedingt geben, das Album lässt keine Sekunde seine Zügel schleifen und bietet bestes Headbangerfutter! http://www.vore.org/
9/10

Tuesday, January 17, 2012

HORRENDOUS - The Chills - Cd / Dark Descent Records


So frostig wie der Titel verspricht, ist die Musik des Albums tatsächlich beinahe, jedenfalls versucht sich das amerikanische Trio an unterkühltem Schwedentod alter Prägung (hauptsächlich). Unterm Strich erwartet uns melodiöse Verzweiflung, etwas fade, schartige Riffs, angenehme Tempowechsel und bissige Growls mit genug Hall im Hintergrund um authentisch zu sein. HORRENDOUS versuchen auf den Retrozug aufzuspringen, erwischen den Transport aber um einige Stationen zu spät, so dass die Fahrt schon längst raus ist und der Zielbahnhof in weiter Ferne entschwindet. Ob das daran liegt, dass der Fahrdienstleiter die Putzfrau vögelt, anstatt das Signal auf Fahrt zu stellen, ob auf der Strecke Schienenbruch durch Wintereinbruch ursächlich ist, oder es einen elektronischen Marderschaden im Schaltkasten gab, weiß nur der niedere Gott des Zufalls. Fakt ist, dass „The Chills“ zu wenig Fleisch auf den bleichen Rippen hat, um sich über ein gnädig gutes Mittelmaß zu erheben. Der Sound ist zu grell, hat zu wenig Dampf und die Songs an sich sind wie eine Unterstufenklasse auf der Wasserrutsche, das glitscht einfach ohne Nachhaltigkeit durch. Macht nur so lange Spaß, wie es dauert und für jene, die handfeste Musik in etwas abgespeckter Form mögen. Letztendlich pendelt sich das musikalische Gesamtbild irgendwo zwischen holprigen Riffs und zwerchfellspannender Melancholie ein, zwischen Angriffslust und Selbstmordtendenz. Sicherlich ist das künstlerisch schon ganz gut, jedoch bei dem was seit einigen Jahren an qualitativen Early 90th Rip Offs´ auf den Konsumenten losgelassen wird, schmieren HORRENDOUS hinterum doch ziemlich ab. Das ist so als würden sie sich auf dem 2. Bildungsweg um einen Führungposten bewerben, das geht nur mit Vitamin B. Ich will ihnen ihre guten Absichten und den spürbaren Ehrgeiz ja gar nicht absprechen, ihnen ist durchaus ein anständiges und reichlich bleihaltiges Hackstück gelungen. Eines, das so gar keine Beziehung zu aktuellen Auswüchsen und Schubladen hat und das auch deshalb wegen seiner Konsequenz geachtet werden muss. Und wenn ihr denkt, es reicht die eigenen Triebe ohne Rücksicht auszuloten, oder sich latent schamlos an Großvaters Zigarrenkiste zu vergehen, dann wird das Debüt der etwas übersteuerten Lausejungen auch seine Freunde finden. Grabesstimmung und eine Hand voll guter, morbider Momente lassen sich allemal ausbuddeln. Gemischt mit der stilistischen Gefrierkammer nordischer Black Metal Bands, rattert so mancher Song auf rostigen Rädern und quietschenden Bremsen in den Tunnel des Vergessens, immer in der trügerischen Hoffnung eines wagen Lichtes am anderen Ende. Wenn ihr der Band etwas Hoffnung auf den Weg geben wollt, dann knipst des Nachtens ein Lichtlein an und gedenkt dem Ungestüm der Jugend. Oder kauft das Album einfach, ist letztendlich doch ganz passabel.
6/10

Wednesday, January 11, 2012

DEGRADATION - Juggernaut - Cd / Eigenproduktion


Aha, für unaufhaltsam, alles niederwalzend und ultimativ zerstörerisch hält sich die Band aus Chicago also. Sie verkörpern die roher Ausstrahlung alter Thrash Bands und sind die Wiederauferstehung eben jener, welche sich in den 80ern dazu erkoren fühlten, das Metalgernre umzukrempeln. Aber wieviel ist denn nun wirklich dran? DEGRADATION sind mit jeder Zelle und jedem Tropfen Körperflüssigkeit das Ziehkind eben jener aufregenden Zeit. Aber sie sind auch viel zu nah dran um sich tatsächlich entwickeln zu können. DEGRADATION sind pure Thrash Mucke, wie sie aus den Federn von Bands wie Metallica über Slayer bis hin zu allen Größen der Bay Area Szene entsprungen sein könnten. Da spielt das musikalische Spielvermögen gar nicht so eine große Rolle, über Kritik dahingehend sind die 4 Herren fast erhaben. Nein, der Knackpunkt ist, bei aller Freude am Zocken und der dazugehörenden Spritzigkeit, dass es doch nicht viel mehr als Retroware ist, was uns das Debütalbum unter den Pony zaubern will. Ich halte es jedenfalls nicht für unbedenklich, sich seinen Helden so weit in den Schritt zu beugen. Auf der anderen Seite, stellt sich vielleicht auch die Frage, wie ein Haufen enthusiastischer Musiker ihre Leidenschaft sonst leben soll. Tja, das weiß ich natürlich auch nicht. Aber was nützt es denn, wenn die Musik bei all ihrer Qualität keinen Wiedererkennungswert hat, oder der nicht über den zu erwartenden Satz hinausgehen könnte“ Kenn ich, ist irgendwas aus den 80ern, komm ich gerade nicht drauf.“. Und warum eigentlich dauert es 10 Jahre, bis ein Album kommt, dass mindestens ¼ Jahrhundert alt zu sein scheint? Bei all der Nörgelei darf ich natürlich nicht vergessen, dass die Musik trotzdem mehr als gut ist, kantige Riffs auf´s Sägeblatt feilt, mit einer gehetzten Stimme aufwartet, die ebenfalls alle Kriterien erfüllt um im Zeitstrudel nicht weiter anzuecken. Manchmal kommen aus dem Background tiefe Growls hinzu, was dann nicht mehr ganz so stilecht ist, aber heute auch niemanden zu erschrecken weiß. Also, das Songwriting, wie auch die Produktion sind treu den alten Heroen geschuldet, sind keine Sekunde langweilig aber in jedem Augenblick transparent und vorausschaubar. Wenn’s denn für das Genre einst irgendwelche Regeln gegeben haben sollte, dann haben die Jungs hier mit dem dazugehörigen Gebetbuch unterm Kopfkissen geschlafen, bis sie selbst bereit waren, ihre Ergüsse, viel zu spät, zu vertonen, und dem Zug meilenweit hinterher zu rennen. „Juggernaut“ ist eine Retortengeburt, oder zumindest in der Näher des Thrash – Uni – Labors entstanden und weist alle Eigenschaften auf, die von so einem Bastard erwartet werden. Eigenständigkeit wird da nicht voraus gesetzt. Fazit: Dieses Review sollte keinesfalls als Verriss verstanden werden, sondern als ehrliche Kritik für sich selbst stehen. WEBSITE
6/10

Thursday, January 5, 2012

MAJESTIC DOWNFALL - The Blood Dance - Cd / Chaos Records



Ach ich weiß nicht, bei so einem Namen denke ich an bombastisches Geschmetter, dicke Eier, an jemanden der musikalisch was zu sagen hat. Tatsächlich ist diese Ein – Mann – Show aus dem Land der Tortillas und Sombreros wenig von Sonne und Ruhm verbrannt. Die Band? hält sich lieber im doomigen Schatten auf und kann ihn doch nicht zum Vorteil nutzen. Das ganze leidvolle Geheule und Gequengel reicht allenfalls zu gnadenvollem Mittelmaß. Und ganz ehrlich, so viel mitleiderregendes Weichspülen erhöht nicht den Taschentuchumsatz, sondern nervt ganz fix. Verzweifelte Eintönigkeit macht sich breit wie der sonntägliche Familienbesuch des ganzen Packs, das sich als Verwandtschaft ausgibt und den Kühlschrank leer frisst. Der Nachteil bei denen ist sogar, dass man die nicht einfach ausstellen kann, wie das überlange Album unseres mexikanischen Todessehnsüchtlers. Wer nicht ein ausgesprochenes Faible für entsetzlich langweiligem Death / Doom hat, dem rate ich dringend ab, sich in diesen Strudel aus Gähnen, Zellstoffknüllen und grauer Tristesse auszusetzen. Aber was bleibt einem Musiker vorzuwerfen, der gern leidet und das musikalisch mit allen Mitteln an den Mann bringen will. Der Plot ist bei weitem ja auch nicht unmusikalisch, besonders die Solis auf der verstimmten Klampfe machen etwas her und haben einen nicht zu verachtenden klassischen Bezug. Und doch hämmert irgendwann der Kopf in die Tastatur, weil sich unabänderliche Müdigkeit breit macht und die Rübe mit bleierner Schwere der Erdanziehungskraft nachgeben muss. Es passiert einfach zu wenig auf diesem Album, die 7 Songs sind nur kaschierter Nonsens um das Backcover mit irgendwas zu füllen, denn die über eine Stunde Spielzeit wird mit nur einem nicht enden wollenden Stück zum Schafott geführt. Jedenfalls fühlt es sich so an, oder es liegt daran, dass meine subjektive Aufmerksamkeit trotz angestrebter objektiver Professionalität mit anderen Dingen beschäftigt war. Wohntempel vollqualmen, Auto in den Gegenverkehr lenken, Job kündigen, Unterwäsche von der Leine klauen, all die essentiellen Dinge des Lebens eben. Das dann das letzte Körnchen Fairness fehlt um mich diesem Album noch öfter und intensiver auszusetzen, ist doch unbestritten. Dafür entschuldige ich mich auch ausdrücklich nicht! Über den wirklichen musikalischen Inhalt bleibt kaum was konstruktives zu sagen, die Cd ist vollgestopft mit den verschiedensten Ideen die das Genre hergibt, Akkustikpassagen, banale Riffs, verschiedene Gesangslagen, melodische Ausfälle, wenig bedeutsame Riffs und eben jenen doch recht interessanten Gitarrensolis, die das ganze Paket so eben noch retten. Na ja, und Melancholie tropft aus jeder schlecht abgedichteten Ritze, dick und klebrig wie eine Melasse aus Selbstmitleid und albernem Hormonchaos. Wer nicht ausdrücklich und in vollem Bewusstsein das Rasiermesser am Unterarm schärft, der braucht so etwas nicht wirklich. Ich plädiere dafür, dass der verantwortliche Noteninquisitor mit Namen Jacobo sich lieber auf seine andere Band Zombiefication kümmert, denn die ist um Längen besser!
4/10