Thursday, December 31, 2009

RAZORRAPE - Unleashing The Shemales Of Vengeance - Cd / Rotten Roll Rex


Holla die Waldfee, was kommt denn hier. Klingt doch tatsächlich so, als wäre das Geprügel im ländlichen Schweinekoben aufgenommen worden. So als würde Orwell´s „Animal Farm“ akustische Wirklichkeit. Hier ist scheinbar ein ganzer Gutshof im Aufstand begriffen und alles Viehzeug brüllt nach Leibeskräften um imaginäre Ketten zu sprengen. Mein lieber Bauer, da tust du mir leid, so wird das nichts mit der Suche nach der Frau, die wird schneller rennen als die Kohorten von brüllenden Vierbeinern sie verfolgen können. Ochsen, Schweine, räudige Köter, alles artikuliert seinen Unwillen gegenüber der tristen Allgemeinsituation und plädiert für sexuelle Freiheit untereinander. Bulle mit Sau, Hund mit Schaf, Bauer mit Ziege, Magd mit sich selbst. RAZORRAPE werden das Landleben revolutionieren, ihre Visionen über den nächsten Koppelzaun tragen, für gebührende Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit sorgen. So und nur so kann dreckiger und unverschämter Goregrind funktionieren, lasst eure Mütter daran teilhaben, stärkt eure Rolle in der Gesellschaft, werft eure Keuschheitsgürtel auf den Misthaufen! Jawohl ich bin für die sexuelle Befreiung unterdrückter animalischer Minderheiten mit Hilfe von Schweinetreibern und Brandeisen. Und ja, ich bin politisch inkorrekt, wenn ich sage, dass ich meinen Hund geliebt habe bis er starb! RAZORRAPE machen sich stark für dich, engagieren sich für deine versteckten Triebe, wollen dir helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Hosen runter und Gore für alle. Und um in den vollen Genuss der Botschaft der Brüder aus Schweden zu kommen, lasst das Album durchlaufen und genießt einen echten Schweineblues, purer Sex! Ach ja, Schweden, musikalisch haben die mit ihrem Land reichlich wenig zu tun. Wenn ihr rein genital schon befreit seid und euch nur der Musik, ganz ohne Hintergedanken widmen wollt, dann stellt euch auf fit und brutal produziertes Gerammel der Marke JIG AI, MINCING FURY…, PIGSTY, SPASM ein. Sex ist animalisch! 9/10

Tuesday, December 29, 2009

OBSCURE OATH / SLAUGHTER OF THE INNOCENTS - Split Cd / Rotten Roll Rex


OBSCURE OATH haben über die Jahre schon einiges an Musik ausprobiert aber nie etwas tatsächlich verwertbares abgeliefert. Das ändert sich nun endlich, mit ihrem Teil der Split Cd vermöbeln sie opferwillige Ohren ohne Vorwarnung. Grindcore mit Schmackes und recht moderner Ausrichtung, der vor allem gesanglich viel zu bieten hat. So ist es wohl doch die richtige Entscheidung gewesen, den Harmonizer zurück zu schrauben und auf andere Variablen zu setzen. Das macht die Musik ganz sicher interessanter und auch markanter. Sonores Goregeschredder wäre auf die Dauer wieder nur ein Abstellgleis, dass sich nun mit genug Ideen im Koffer gut umfahren lässt. Ansonsten ist das Schlagzeug göttliches Gepolter und auch der Rest inklusive Sound passt. Is alles schön rund, klingt gut durchdacht. Aber nach so langer Zeit wäre ein Schnellschuss auch enttäuschend gewesen. Und was deutlich zu hören ist, OBSCURE OATH sind alles andere als eine Spaßnummer, denn bei aller Spielfreude setzt jedes Stück durchaus ernsthafte Akzente. Gut gemacht.
Selbiges kann ich von SLAUGHTER OF THE INNOCENTS wenigstens aus subjektivem Blickwinkel nicht uneingeschränkt behaupten. Die klingen wesentlich chaotischer und nach purem Old School Grind. Das ist generell natürlich cool, wenn das Endprodukt aber an ein tollwütiges Wiesel erinnert, das im Geräteschuppen gegen die Bretterwände donnert und alle Gartenutensilien auf den Betonfußboden poltern lässt, dann ist das schon bedenklicher. Der Lärm scheppert gewaltig und könnte so manchen Nerv leicht überanspruchen. Zu viel Bass und ein Schlagzeug mit Türstoppersound bei Orkanstärke, das ist nicht ganz ungefährlich. Musikalisch geht das abgesehen vom übersteuerten Gepolter jedoch durchaus in Ordnung und verbreitet eine schick dreckige Atmosphäre, wie ich sie einfach bei einer Band, die guten britischen Grindcore verehrt erwarte. Müsst ihr halt nur ein bisschen an eurer Anlage justieren und es lässt sich einigermaßen ertragen. OBSCURE OATH liefern aber den stärkeren Part, klingt engagierter. Deshalb 7/10 Punkte

Sunday, December 27, 2009

RAPED BY PIGS - Contamination Of Whores - Ep


Selten haben Bandname und Musik besser zusammen gepasst als bei diesem Trio. Nun jedenfalls wenn ihr genug Fantasie besitzt um euch den Vorgang tontechnisch beschreiben zu lassen. RAPED BY PIGS ist brutales und geschmackloses Gematsche und Geknurre, lehrbuchartiger brutaler Slam – Death – Metal. Es erwartet euch eine ösophageale Vollbedienung aus dem Schweinekoben, anständige Riffs, bollerndes Schlagzeug und passende Tempovariationen. Klingt zwar ganz schön undifferenziert, da der Sound nicht mehr hergibt, aber die Typen haben ein solche Chuzpe, so viel Spaß an dem was sie verbrechen, scheinen so verdammt großkotzig selbstsicher zu sein, dass ich darüber hinwegsehen muss.
Für Fans von stumpfsinniger und gleichzeitig unterhaltsamer Instrumentalkunst der Marke DEVOURMENT ist das sicherlich das Richtige und mehr ist auch nicht drin. Aber damit übertreffen sie trotzdem den Großteil gleichgerichteter Bands, denn qualitativ ist das Material bestes Futter für eine aufreibende Circlepit, kein Sahnehäubchen auf dem Bauchnabel deiner Schwester aber unglaublich unterhaltsam und vor allem wirklich brutal. Dazu kann man auf der Bühne posen wie der Gockel mit aufgeplusterter Brust auf dem Scheißeberg und davor mit ernster Mine einen Bärentanz aufführen. Das ist eindeutig eine Band, die ihren Faves auf die Finger schaut, schnell lernt und nicht mehr will als das zu machen was ihnen selbst gefällt. Ich glaube die setzten nicht den Anspruch irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen, brauchen nur ein bisschen Schulterklopfen als Anerkennung. Und das will ich jetzt mal tun, auch wenn die Punktevergabe etwas optimistisch sein mag 7/10 http://www.myspace.com/rapedbypigs

Friday, December 25, 2009

PANKREATITE NECRO HEMORRAGICA – Filty Body Spittoon – Ep


Pack dein Schlachtermesser ein, nimm dein kleines Schwesterlein und nischt wie rin ins Schlachthaus. Ja wir laufen wie der Wind durch den gefliesten Flur geschwind und dann sind wir bald beim Fleischer. Hei wir tummeln uns im Blut, wie die Maden das ist fein und nur deine kleine Schwester, nee die schmeißen wir mit hinein. Pack die Knochensäge ein, nimm den Rest vom Schwesterlein, denn um 8 ist Abendbrot.
So funktioniert Musik bei pädophilen Irren, die Latexschürze umgebunden, einen Eimer Schweineblut ausgekippt ins Mikro gekotzt und es ist angerichtet. Hack, Schlitz, Rülps, Splatter, kein Wunder bei Namen wie Abnormal Butcher oder Molestator Cheap. Das reicht´s hinterher nicht mal für ein christliches Begräbnis und was soll eigentlich auf den Grabstein.
„Hier ruht der Bekloppte, der sein medizinisches Wörterbuch ins mongolische übersetzt hat“? Und wer denkt sich solche Titel aus „Intestine Ground Crushed Lungs And Twisting The Torso Violent“ oder „Severe Explosion And Bleeding In Malignant Mal Sexual Organ“? Reicht es nicht, wenn der Gorebegnadete sich das weibliche Geschlecht als willige Vorlage gestörter Fantasien auf das Reißbrett legt. Müssen das jetzt auch noch wir Schwanzträger sein? Wie kann nur irgendjemand Freude empfinden, den Hodenkrebs seines Nachbarn zu besingen oder eine Ode an den toten Fötus zu komponieren? Da machen wir uns Sorgen um Klimagipfel und Schurkenstaaten, lächerlich! Letztendlich macht mir der ganze Scheiß noch mehr Angst, wenn ich mir vorstelle, dass solche Individuen nach getaner Arbeit mit der Familie am Abendbrottisch sitzen und die Schüssel mit grünem Salat rumreichen. Echt pervers!
www.myspace.com/cauterizedproductions 4/10

HEADHUNTER D.C. - God´s Spreading Plague - Cd / Ibex Moon


Dieses Album ist bereits vor 2 Jahren in unseren Breiten via OBSCURE DOMAIN erschienen und wird jetzt mit diversen Bonussongs im Digipack – Format neu aufgelegt.
HEADHUNTER D.C sind Brasilianer, die seit über 20 Jahren im Undergrounddschungel herumirren ohne es bis ans Tageslicht geschafft zu haben. Nun ja, der Busch verschluckt mehr als nur Licht, aber die hier haben noch nicht aufgegeben. Im Gegenteil zeigen die Recken Satans ganz schön dicke Eier mit Leder, Nieten und einer ungebremsten Verbalattacke gegen alles was sich unter dem Kreuz versammelt. Dieses Album bietet coolen und starken Old School Death Metal auf Christenjagd so wie er klassischer nicht sein könnte. Allerdings hat die Musik wenig mit dem zu tun, was wir sonst so an technischen Geschwindigkeitsfanatismus aus südamerikanischen Gefilden gewohnt sind. Nein, das erinnert doch viel mehr an mitteleuropäische Death-, und Thrashbands alter Tage. Vielleicht ist die Musik nicht unbedingt als originell zu bezeichnen, sorgt aber schon allein durch die variable Vokalakrobatik für Abwechslung und eine gewisse Atmosphäre. Die Songs haben so wohl amtliches Midtempo Riffing zu bieten, als auch feistes Gedresche und klassisches Gefrickel, alles in recht ausgewogenem Maß. Irgendwie haben die Typen es doch geschafft, den Spirit von damals ins heutige Zeitalter zu retten. Ja, das kann sich schon hören lassen, kann man (und Frau) genießen. Kompromisslose Musik als Support für Tod und Teufel, kein übermäßiger Aufreger aber schon ein satter Nackenbrecher! 7/10

Thursday, December 24, 2009

DIVINE EVE - Vengeful And Obstinate - Mcd / Ibex Moon


Und wieder taucht eine Band aus der Versenkung auf und knüpft da an, wo andere aufgegeben haben. DIVINE EVE zelebrieren den Sound ganz früher toter und schwarzer metallischer Tage. Da steckt viel Tom Warrior und HELLHAMMER drin, aber auch die Sonne Floridas und XECUTIONER. Zudem erinnert mich manches auf Grund der Rhythmusgebung an frühe BATHORY. Das nenne ich doch mal ein solides Grundgerüst.
Die 4 Songs sind ziemlich düster und blasphemisch, treffen inhaltlich den Kern, den früher Todesmetall eigentlich ausgemacht hat, bevor Gedärme geflogen sind und vieles einen Spaßfaktor angedichtet bekam. Wenn in diesem Genre von Ernsthaftigkeit geredet werden kann, dann trifft das auf DIVINE EVE durchaus zu. Die Stücke sind in vielen Abschnitten vielleicht eher minimalistisch, mit ihrem doomigen (CATHEDRAL) Tempo jedoch (wenigstens) im nostalgischen Sinne pure Gänsehaut. Zugegebenermaßen bezweifele ich aber, dass damit heute mehr als die alten und langsam ergrauenden Herrschaften der Kuttenträgergilde aus den Schatten gelockt werden. Dafür fahren heute zu viele Züge und die vor allem schneller als damals. Na ja, vielleicht täusche ich mich auch, wäre diesmal durchaus angenehm. Und da DIVINE EVE nun auch keine Unbekannten sind und in den frühen 90ern Kampferfahrung gesammelt haben, wäre gebührende Anerkennung nur fair. Schauen wir einfach mal, ob die drei alten Herren heute mehr Luft haben als einst. DIVINE EVE sind die pure Essenz schwarzen Death Metals! 8/10

Wednesday, December 23, 2009

NEUROLEPSY - Disintegrated Cognizance – Mcd


Diese Mcd ist im Rahmen der Sevared Records Demo Serie erschienen und präsentiert absolutes Frischfleisch. Die Jungs sind bis auf den Fronter alle unter 20 und wissen doch schon, wie anständige Musik aus Papis Keller zu klingen hat. Ich bin jedenfalls angetan. Die 6 stücke schaffen es wirklich zu überraschen und legen einen geschickten Spagat verschiedenster Stilelemente des Death Metal hin. Glücklicherweise ohne zu sehr nach nervigen modernen Sounds zu tönen. Der Spaß liegt irgendwo zwischen DEEDS OF FLESH, SKINLESS und GORGUTS. „Disintegrated Cognizance“ ist zum einen erwartungsgemäß brutal mit gängigen Vokalverrenkungen, drückt in punkto Geschwindigkeit so wohl auf die Tube als auch auf die Bremse ( im Sinne von Old School Bands ohne angesagten und bald ausgereizten Slam – Faktor) und bietet zudem kurze progressive bis jazzige Farbtupfer. NEUROLEPSY können sowohl mit akustischen als auch mit erdbebenartig heftigen Ausbrüchen glänzen. Nun mag vielleicht der eine oder andere denken, die Band hätte möglicherweise noch nicht zu ihrem Stil gefunden, wenn sie so viele Sparten beackert aber Tatsache ist, dass gerade die Mischung und Unberechenbarkeit der Musik die eigentlichen Trademarks sind. Natürlich solltet ihr als Hörer auch etwas experimentierfreudig sein, aber keine Angst ihr werdet sicher nicht überansprucht. Das Songwriting liegt durchaus in geschickten Händen. Wenn die Band langen Atem beweist und sich durchsetzt, könnte da noch was interessantes auf uns zukommen, genug eigene Ideen scheinen zumindestens vorhanden. http://www.myspace.com/neurolepsy 8/10

Sunday, December 20, 2009

VĖŽYS - Demo


Bei VĖŽYS handelt es sich um eine Sludge/Gore Nummer. Die Stücke kommen also stilecht daher, sind zäh wie Asphalt unter der Sommersonne und so was von minimalistisch, Kinder so was muss Schneewittchen gehört haben nachdem sie in den Apfel biss und weggerazt ist. Langsamkeit muss neu definiert werden, aber genau so langsam und unglaublich basslastig die ganze Produktion auch ist, genau so bedrohlich wirkt sie. Ist jedenfalls ganz finsteres Zeug mit übergroßem Schleppanker und richtet sich nur an Genrefans. Alle anderen werden sich zu Tode langweilen. Jeder Titel ist mit einem klischeebeladenen Filmintro „aufgemotzt“ und der Gesang (lach mich schlapp) ist ein einziger Harmonizerexzess von Verdauungsblubbern bis hin zur defekten Wasserspülung in einer russischen Bahnhofstoilette.
Dieses Demo ist wahnsinnig stumpf und trocken, ohne echte musikalische Herausforderung und trotzdem nicht uninteressant. Schon allein aus so wenig Vorlagen und permanentem Schweben über dem instrumentalischen Nullpunkt tatsächlich so was wie Songs zu machen hat schon was für sich. Und um das dann noch zu veröffentlichen bedarf es schon mächtig dicker Eier. Also geben wir der Sache eine Chance…wenn die angestrebte Zuhörerschaft vorher nicht einpennt. Denn Fakt ist, am Morgen solltet ihr so was nicht hören, da wird der Kaffee wieder kalt, die Bahn ist weg und ihr kommt viel zu spät zur Arbeit. VĖŽYS ist die Hölle für hektische Tempojunkies! http://www.myspace.com/vezys 6/10

Friday, December 18, 2009

DINOZAURAS / ANALINIS ORATORIUS Split Ep


Bei DINOZAURAS handelt es sich um ein Cyber-Grind Projekt, das zwar verdammt anspruchslos aber auch irgendwie cool klingt. Das Ganze besteht scheinbar aus Pitshifter (langweilig), Drumcomputer (sehr dezent) – klappert wie ein alter Zweitakter ohne Öl und tief gelegtem, kaum vernehmbarem Sechsaiter und einer Bassgitarre, die ganz langsam und damit richtig trocken vor sich hin knattert. Diese Bassläufe sind das reizvolle und erinnern am Rande an die coole Filmmusik zu SIN CITY. DINOZAURAS baut auch in etwa eine vergleichbare Atmosphäre auf, quasi Musik in schwarz/weiß mit einigen künstlerischen roten Flecken. Handwerklich nicht ungeschickt aber nur was für Freaks, verdammt spaciges Zeug., der letzte Song hat sogar eine deutliche Industrialnote. Ob ich das nun alles empfehlen kann, weis ich gar nicht, so was lässt sich wirklich nicht objektiv betrachten. ANALINIS ORATORIUS dagegen ist absoluter Dreck, Gorekacke – unmotivierter Krach. Den könnte meine Nachbarin auch, wenn sie mit ihrem Staubsauger das Haus terrorisiert…macht sie wahrscheinlich auch. Braucht keiner und hat kaum was mit echter Musik zu tun. Pitshifter bis ultimo hochgedreht und damit völlig überzogen – klingt wie ein ersaufender Elefantenbulle. Die Klampfe ist billig auf 3 Akkorde limitiert und hat zudem so was von überhaupt keinem annehmbaren Sound, dass man dem Typen eine scheuern müsste anderen so einen Hundeschiss vor die Tür zu legen. Alles überflüssig, nervig und nicht mal biologisch abbaubar. Mann Kerl, verpiss dich wieder unter deinen Stein! 4/10 (zu Gunsten von DINOZAURAS) http://www.myspace.com/dinozauras

Wednesday, December 16, 2009

BLASTANUS - Odd - Cd


Dieses Album der finnischen Pisasieger liegt irgendwo zwischen AGORAPHOBIC NOSEBLEED und CRYPTOPSY. Geht nicht? ...Geht doch! „Odd“ verbreitet ungebremsten Blast inklusive Herzinfarkt fördernder Hektik und schräge oder zumindest nicht immer gängige Kompositionen. Außerdem ist die Scheibe echt brutal und technisch auf der Höhe der Zeit. Allein die Leadgitarre benimmt sich wie die Ratte in der Box, ändert pausenlos die Richtung und ist in ihrem Verhalten kaum berechenbar und häufig unharmonisch. Gut nur, dass der Spaß nicht völlig ausgereizt wird und die Songs so doch noch nachvollziehbar und eingängig bleiben. Der Gesang ist ein vis a vis tiefen Gebelfers und völlig chaotischen Gekreisches in bester NASUM Gangart. Fakt ist, dass ein irrer Haufen 16 irre Nummern hingeschmettert hat und wir sie nun fressen und verdauen sollen. „Odd“ schmeckt ganz gut, wenn es nicht unbedingt Hausmannskost sein muss, es ist dynamisch und etwas extravagant angerichtet aber es könnte auch Pappi munden, wenn er fähig ist, über seinen Tellerrand zu schielen. Diese Schlachtplatte folgt in bester Tradition amerikanischen Death Grind Kapellen, ist innovativ, steckt voller eigener beinahe wahnwitziger Ideen, hat keine Angst sich mal aus dem Fenster zu lehnen, bleibt risikofreudig und hat Monotonie aus dem hauseigenen Vokabular gestrichen. Bei all dem ideenreichen Songwriting ist es kein Wunder, dass BLASTANUS bei fast jeder Nummer noch einen draufpacken und immer wieder zu überraschen wissen. Ist alles ziemlich schräg und extravagant und killt trotzdem wie Hölle.
Für Fans von CEPHALIC CARNAGE und Co! http://www.myspace.com/blastanus1
9/10

Monday, December 14, 2009

SEPSIS - With No Mercy - Cd / Metal Age


Die Tschechen von SEPSIS versuchen in die Fußstapfen so großer wie SUFFOCATION zu treten. Und dabei stellen die sich gar nicht so blöd an. Zum einen beherrschen sie den brutalen Part mit heftigen Riffs, zweistimmigem Gesang (einer tiefer als der andere), pfeifenden Obertönen und andrerseits stimmen die technischen Anlagen bis hin zu progressiven Tempowechseln und Umbrüchen auch. Das alles ohne zu sehr zu strapazieren. Allerdings auch ohne zu viel Aufsehen zu erregen. SEPSIS sind richtig gut aber auch nicht der absolute Burner. Das ist wahrscheinlich so wie so schwer. Prinzipiell packen die alles ins Weihnachtspaket, was rein muss, aber das Schleifchen hätte sorgsamer gebunden werden können. Zum Beispiel passt das orale Ochsengefurze nicht so unbedingt zum Rest der Musik, die Growls dafür selbstredend. Bei den Brüdern hier pfeifen interessante Songs durch, prima in Szene gesetzt und trotzdem ohne echte Akzente. Bei den spielerischen Voraussetzungen geht da zukünftig bestimmt noch mehr. Schick umgesetzt ist das Instrumental zum Abschluss, das eher melodisch und verspielt aber auch recht komplex daher kommt. Das mag augenscheinlich nicht zum Rest der Songs passen, zeigt aber, welche Möglichkeiten SEPSIS noch offen stehen. Das auch ohne ihre brutale Musik aus den Augen zu verlieren. Generell beeindruckend ist mal wieder das Schlagzeugspiel, wo so mancher noch vor 10 Jahren den einen oder anderen Schlagzeuggott bewundert hat, spielen die heute alle so. Schnell und präzise, manch einer mit, manch einer ohne technische Unterstützung. „With No Mercy“ ist schon ganz cool, weil trotz leichter Schwächen nicht dilettantisch, hört mal rein!
7/10

Friday, December 11, 2009

CANNIBAL ACCIDENT - Cannibal Accident - Cd


Ich bin immer wieder froh, wenn die unüberschaubare Flut an Veröffentlichungen noch für Überraschungen gut ist. Und dazu zähle ich sei Neustem auch CANNIBAL ACCIDENT aus Finnland. Die haben wirklich das Zeug, jedem die Rübe vom Stumpf zu kloppen. Sie selbst sehen sich in der Tradition diverser Old School Grind Bands, aber das stimmt nur bedingt. In der Basis ist das schon korrekt, aber die Songs klingen da schon eher nach Bands wie BLOOD DUSTER, NEUROPATHIA und GOUHLLUNATICs und ihrem geilen Album „Sabacthany“. Dazu noch einige gorige und brutale Schmetterorgien in etwa wie CLITEATER und fertig ist der Eintopf. Was ich damit zum Ausdruck bringen will, das Album rockt wie die Sau! Nummern wie „Fleshwalker“ stehen da Gewehr bei Klumpfuß als vereidigter Zeuge zur Vernehmung bereit. Das ganze Ding ist voll gestopft mit Hammer Gitarrenriffs, beinahe spektakulär! Und so sind die Finnen quasi doch am selbst erkorenen Ziel angelangt, Grindcore mit Moshparts aufzupeppen. Experiment gelungen! Natürlich ist das trotz aller Lobhudelei schamlos zusammen geklaut, CANNIBAL ACCIDENT pflanzen den Urwald nicht neu. Aber wenigstens haben sie sich überaus geschickt bedient, und das Ergebnis gibt dieser offensichtlichen Respektlosigkeit durchaus recht. Und respektlos sind auch die beiden Coversongs, die am Album noch hinten dran bammeln. „Stay Hungry“ von Twisted Sister. Wenn Mr. Snider das hört, kriegt der cerebrale Diarrhoe! Und dann noch was von Nephritis, einer alten finnischen Death Metal Band. Kannte ich vorher auch nicht. Die Nummern hätte das Album nicht gebraucht, sind aber ganz nett. Der Rest ist gnadenlos fett! Hört da unbedingt rein! http://www.myspace.com/cannibalaccident 9/10

Thursday, December 10, 2009

MASTIC SCUM - Dust - Cd / Twilight


Bei MASIC SCUM hat sich einiges getan. Mit den letzten Besetzungswechseln variiert auch die Musik ein Stück. Da verlieren MASTIC SCUM vielleicht etwas ihren Wiedererkennungswert. Zum Beispiel der unverwechselbare Gitarrensound muss nun auch wuchtigen und modernen Grindcoreeinschüben weichen. Die sind zwar recht gut aber nicht wirklich MASTIC SCUM. Muss man sich noch dran gewöhnen, lässt so ein bisschen das Exklusive hinten anstehen. Aber so frappierend ist es ja auch nicht, so kriegen wir immer noch massig fette Riffs entgegen geschmettert. Der echte alte Grindcore ist dahingegen mittlerweile Geschichte. Die MUSIK bewegt sich zwischen frischem Death/Grind Metal, einigen Hardcoreeinlagen, ein bisschen LENG TCHE und geschickt platzierten Solis. Auch wenn die manchmal etwas aufgesetzt klingen. Das Album hat weniger Groove (immer noch genug) als das geniale „Mind“, walzt und donnert dafür eine ganze Ecke roher. Tatsächlich ist das auch gut so, zeigt es doch deutlich, dass hier eine Band mit Herz und Verstand arbeitet und versucht nicht der Stagnation anheim zu fallen. So kommt auch mit „Dust“ keine Langeweile auf, zeigt sich technisch auf der Höhe und weis zu unterhalten. Das neue Album ist verdammt wuchtig ausgefallen und der Sound von Andy Claasen über alle Kritik erhaben. Auf der anderen Seite sind MASTIC SCUM aber leider auch schon bessere Songs gelungen, von den aktuellen sticht keiner sonderlich heraus und vielleicht ist nach so vielen Jahren der Bandgeschichte etwas die Luft raus. Aber so weit will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen. „Dust“ ist anständig, wenn auch nicht überragend. 6/10

Wednesday, December 9, 2009

GOREZONE - Brutalities Of Modern Domination - Cd / EXTREEM MUSIC


GOREZONE haben diesmal augenscheinlich alles richtig gemacht. Das neue Album hat endlich mal Biss, ist brutal, technisch beeindruckend, knallt wie göttliches Donnerwetter und brüllt uns mit geschickt getimtem Doppelgesang in die immer blasser werdende Visage. Das Tempo ist ungemein hoch und hinter all dem Geprügel verstecken sich auch noch progressive Elemente. Außerdem ist das Schlagzeug so tempoverliebt, dass es im Verbund mit der Gitarre schon beinahe hektisch wirkt. So als wäre das ganze Unternehmen entweder ständig auf der Flucht oder auf Verfolgungsjagd. Könnt ihr euch aussuchen, aber hört euch nur mal „Driven By Cells Of Bigotry“ an und ihr versteht was ich meine. Die Temposteigerungen, in Momenten in denen ich glaube noch schneller geht´s nimmer, sind beeindruckend und das zusammen mit den erwähnten progressiven Einschüben ist schon was ganz Spezielles. Nach bisher eher mäßigen Releases ( meist den Sound betreffend, aber auch musikalisch irgendwie noch nicht am Ziel) kann „Brutalities Of Modern Domination“ in allen Belangen punkten. Um ehrlich zu sein, hätte ich mit so einem ausgereiften Album nicht gerechnet, auch wenn ich immer daran glauben wollte, dass GOREZONE es eigentlich drauf haben. Und jetzt müssen sie keinen Vergleich mehr mit Bands wie ORIGIN oder MISERY INDEX scheuen, das ist die selbe Liga und ich will nur hoffen, dass das auch überall so ankommt. Ans Ohr legen kann ich das Album all jenen die auf brutale und anspruchsvolle Musik stehen, keinen Bock auf eintönigen Stumpfsinn haben und mit der einen oder anderen Überraschung leben können. Ist momentan mit Muss eines der stärksten Releases aus heimischen Gefilden, wenn es um Death Metal geht! 9/10

Tuesday, December 8, 2009

ROTTEN CADAVERIC EXECRATION - Execrate - Demo


Und wieder ein Eimer voll frisch gemeuchelte Innereien von der Schlachtbank des guten Geschmacks. Hart, brutal, schnell, blutig, pietätlos, provokant wo es nichts mehr zu provozieren gibt. Zerhackte Leichen haben Carcass schon vor 20 Jahren gesellschaftsfähig gemacht. R.C.E. ist Musik für überbeanspruchte Nackenmuskulatur und nachfolgende Kopfschmerzen, mehr mit dem Arsch produziert als mit dem Kopf gedacht. Die Brasilianer, die das hier verzapft haben, folgen zumeist brutalem US Death Metal von der Stange und dazu viel Goregrindgepolter. Der Sound ist gut und es gibt bestimmt auch viel schlechtere Bands als R.C.E. Die Gitarrenarbeit ist ganz ordentlich, das schreddert amtlich und wiederholt sich ganz allgemein nicht zu häufig. Der Gesang ist eher langweilig, auch wenn der Kerl tatsächlich versucht richtig Worte auszuwürgen. Irgendwie hat dieses Demo mit seinen 6 kurzen Krachern auch eine Existenzberechtigung, selbst wenn es aus der Masse kaum heraus sticht, keine echten Akzente setzen kann. Halb verdaut ist immer noch besser als gleich gekotzt! Um sich einen heißen Satz Ohren zu holen ist es allemal tauglich und wer dann noch mit Splatterimmage, doofen Intros und sonstigen Klischees mehr Spaß hat als mit deutscher Bundespolitik, der darf sich dieses Geballer gern ohne schlechtes Gewissen geben.
Sex, Drugs and Rock´n Roll werden wieder mal gnadenlos pervertiert! Die Band bietet ihre Schlachteplatte wohlweislich als download an: http://www.myspace.com/rcegrind Gorekreischbrüllkotzabdierübe 6/10

Monday, December 7, 2009

COATHANGER ABORTION - Dying Breed - Cd/ Comatose Music


Um manche Bands wird einfach zu viel Rabatz gemacht. Sicher, das neuste Baby auf Comatose Music ist wieder ein brutaler Kracher, der aus der Versenkung auftaucht. Und na klar schreddert das wie wild. Aber tun sie das nicht alle da drüben hinterm Teich. Wer soll denn bei so viel Gelärm noch den Überblick behalten. Generell sind COATHANGER ABORTION nur eine Band von vielen, die den Lärm fabrizieren der den Amis so gern abgekauft wird. Das Zeug hat Groove und Slam wie erwartet und rattert aber meistens schnell über viel befahrene Gleise. Der Drummer prügelt wie ein Gaskranker, Obertöne pfeifen aus den Boxen und tumbe Intros versuchen das Bild abzurunden. Ist alles auch bestimmt nicht schlecht und macht sogar Spaß, bietet aber keinen Raum für Innovationen, das habe ich alles schon verdammt oft gehört. Letztendlich bleibt ein passables Album einer Band die genau so schnell wieder verschwinden wird wie sie aufgetaucht ist. Für brutale Allesfresser sicher interessant, wer aber auf den Aha- Effekt lauert und beim Musik hören auch gern mal leuchtende Augen und nicht nur blutige Ohren bekommt, der braucht „Dying Breed „ nicht. Der Sound scheppert auch ganz schön. Aber vielleicht soll ´s ja roh klingen. COATHANGER ABORTION haben alles was wir von US Bands dieses Genres erwarten, aber eben auch nicht mehr. Da kauft euch mal lieber die neue LIVIDITY! 5/10

Sunday, December 6, 2009

GORE OBSESSED - Cannibal Holocaust Mcd


Bei dem Bandnamen habe ich schlimmstes stumpfes Gehacke erwartet. Und ich bin heilfroh, dass ich tatsächlich weit daneben lag. Denn auch wenn inhaltlich die Marschrichtung vorgegeben ist und sich Horden von nackten Buschmännern über Menschenfleisch hermachen, muss nicht gleich der Harmonizer daneben stehen und die Gitarrensaiten wie ausgekochte Katzendärme auf dem Holz schlabbern. GORE OBSESSED kokettieren neben den zu erwartenden Filmintros mit gutem alten Death Metal, einer satten Portion Rockattitüde im Arsch und viel Liebe für 80er Horrtortrash. Und auch wenn das Gesamtwerk als Goregrind angepriesen wird, ist es das nicht generell. Die langsamen Parts sind genau so zäh wie bei EXECUTIONER / OBITUARY. Ebenso simpel wie effektiv. Das coole „The Dead Hate The Living“ hätte auch in Florida vor 20 Jahren entstanden sein können (sowohl Sound als auch Musik. Wenn ich es mir genau überlege dann hat Justin ( GORE OBSESSED ist ein Soloprojekt) ein ganz gutes Ohr für die alte Schule. Das allseits beliebte „Boneyard“ von IMPETIGO wird gekonnt verwurstet und der Rest killt genau so gut. Zumal das Tempo, nie überzogen, immer treibend bleibt und der Drumcomputer wirklich natürlich klingt. Ich gehe mal davon aus, dass diese Mcd kein Schnellschuss war und mit Köpfchen und Eiern angegangen wurde. Schön wenn sich noch jemand an die Spielregeln hält, ein Händchen für Musik hat und ohne Experimentierwahn oder vermeintlich überqualifizierte moderne Progressivität und endloses Gitarrengewichse schnell auf den Punkt kommt. So funktioniert Metal. Nicht sich gegenseitig zu überschlagen und an die Wand spielen, sondern ohne Umschweife den Kern treffen. Zocken was wirklich Spaß macht, Death Fucking Metal! Schicke blutige Suppe, nicht nur für alte Herren!
http://www.myspace.com/goreobsessedmetal
8/10

Friday, December 4, 2009

NOISEFREAK - Sick Sessions - Cd


Dieses Album hat mich in zweierlei Hinsicht skeptisch gemacht. Zum einen lässt der Name puren ungeordneten Krawall erwarten. Und zum anderen steht in der Bandinfo, dass wahrscheinlich einige Stücke subjektiv der letzte Dreck sind. Eine Band mit so vielen Selbstzweifeln lässt nicht gerade auf Rückgrat schließen. Glücklicherweise ist aber alles ganz anders. Die Songs sind vielleicht etwas hektisch aber überhaupt nicht strukturlos. NOISEFREAK stehen für hatten Hardcore/Crustpunk der sich musikalisch an die szenegegebenen Spielregeln hält, mit schwerem Gitarrensound punkten kann und Mut zu (größtenteils) deutschen Texten hat. Warum die Musiker dabei so verunsichert von „Scheißsongs“ reden, darüber kann ich nur spekulieren, entweder das muss so sein, weil sich das für ne „Assel“ halt so gehört oder die mauern gern. Es gibt jedenfalls keinen Grund sich von vornherein in die Ecke zu stellen und das Opferlamm zugeben. NOISEFREAK sind cool, laut, roh, brutal und haben was zu sagen. 3 Akkorde voll auf die Omme und ab und an auch mal darüber hinaus, Pogomania! Also was wollt ihr mehr. Die Songs sind wohl zu unterschiedlichen Zeiten bei tatsächlichen Sessions im Proberaum entstanden und später noch mal gebügelt worden. Na und dafür ist auch der Sound ganz passabel gelungen. NOISEFREAK klingen für mich wie eine vielleicht etwas gemäßigte Version von ENT und machen Rabatz mit Köpfchen. Solltet ihr mal reinschnuppern, ist für eine unabhängige Produktion sehr anständig! Zudem ist die Aufmachung mit dickem Booklet und Vinyloptik ziemlich cool! http://www.myspace.com/noisefreaksn
7/10

Thursday, December 3, 2009

LIVIDITY - To Desecrate And Defile - Cd / War Anthem Records


LIVIDITY können ihre Fans gar nicht enttäuschen, den deren Wanderweg kreuzt immer die gleichen Punkte, da weis jeder sofort was er zu erwarten hat und sollte sich daran mal was ändern, dann wäre es eben nicht mehr LIVIDITY. Prinzipiell vertonen sie wieder Cheech Marin´s Pussyansage vor dem Titty Twister. Inwieweit man das nun einem langsam ergrauenden Dave Kibler abnehmen kann, sei dahin gestellt. Aber so sind Amis nun mal, großkotzig und keinen Schritt zurück. Hat auch was von Zielstrebigkeit. Das Album ist brutal, schnell und voller stöhnender koppulationswilliger Damen. Vor allem die Drums sind verflixt cool, in deren Rhythmus können nicht mal Karnickel rammeln. Trotz der eher simpel erscheinenden akustischen Eskapaden, ist „To Desecrate…“ unglaublich gut getimt und komplexer als auf den ersten Hörsturz vernehmbar. Das aber keine echten Hits dabei sind, liegt wahrscheinlich in der Natur der Dinge, aus diesem heftigen, harten und versauten Käfig kann man halt nicht ausbrechen ohne an der kompletten Struktur zu rütteln. Die Nummern sind in einem Rutsch durch und das ist nicht unbedingt negativ. LIVIDITY´s Gore-Porn-Death/Grind ist eine Marke die keine Verunreinigung toleriert! Das ganze Unternehmen ist quasi eine Institution und Anlaufpunkt für alle Geschmacksverirrten, da sei besonders das andere Geschlecht hervorgehoben. Auch wenn die auf LIVIDITY Alben permanent leiden müssen, strömen die reihenweise vor die Bühne. Das wiederum gibt der pornographischen Weltanschauung der Band recht. Gut gemacht, deshalb vergebe ich als Zipfelgermane das Anti – Schwarzer – Verdienstkreuz! Scheiß auf Emma, ab auf den Rücken! Für einen kleinen Aufpreis gibt es das Digi – Doppelpack mit der Live - DVD vom Party – San 08, lohnt sich!
8/10