Saturday, October 31, 2009

ANARKHON - Obesidade Morbida - Cd / Obscure Domain


Dieses Album ist ein Re-release der jetzt mittlerweile 2 Jahre alten Scheibe, die wohl bisher nur im Heimatland Brasilien erschienen ist. Und das Album ist ziemlich cool, wenn auch nicht überragend. Von brasilianischen Combos bin ich mehr gewöhnt, ANARKHON sind weder außergewöhnlich schnell und technisch oder klassisch beschlagen wie einige berühmte Landsmänner noch wirklich brutal, wie das Cover suggeriert. Na ja und trotzdem ist ihre Old School Death Metal Variante sympathisch. Das Intro punktet erst mal richtig (maintheme aus Re-Animator) auch wenn es den wissenden Konsumenten in die falsche Richtung schicken mag. Denn entgegen der im Horrorfilm vorherrschenden Experimentierfreude, geht es bei ANARKHON eher geradlinig zu. Das Songwriting ist zumeist simpel, manchmal vorhersehbar, macht die Songs aber auch sehr eingängig. Die stärksten Passage sind jene im mittleren Drehzahlbereich mit schicken, sehr bangerfreundlich Parts. Soll heißen, hier muss niemand mit modernem und zerhaktem „um die Ecke“ hören rechnen, sondern die Rübe darf in alter Tradition auf die Bühnenabsperrung geballert werden bis der Doc kommt. Das Album rutscht simpel gesagt in einem Gang durch, hinterlässt keine erwähnenswerten Dauerschäden, hätte aber gern prägnanter sein dürfen und macht dennoch Spaß. Selbst wenn es nie ein Klassiker sein wird noch einen beinhaltet, wird es seine Freunde finden. Der Sound dürfte ruhig etwas fetter sein, da geht einiges an Energie verloren, ist halt wie das ganze Album nicht der Überhammer aber gut gelungen. Fakt ist, wer auf unverwüstliche US Orgien wie CANNIBAL CORPSE abfährt, dem sollten ANARKHON ganz gut zu passe kommen.
6/10

Friday, October 30, 2009

HUMANITY FALLS – Demo


Prinzipiell ist dieses Demo eine Frechheit ohne Gleichen. Und das liegt weniger an der Musik denn am Sound. Da hat scheinbar einer ein altes Tapegerät in der Ecke liegen lassen, als die angefangen haben zu holzen und das haben die Typen unverfroren ausgenutzt. So was wirft man nicht mal einem hungrigen Köter hin und mir ist überhaupt schleierhaft, wie sich eine seriöse Band mit so was präsentieren will. Gerade bei der unüberschaubaren Wust an neuen, und häufig überflüssigen Bands. Da kostet es schon Nerven, die Songs mehrmals zu hören um irgendwas zu erkennen und ein einigermaßen objektives Bild zu bekommen ohne zu sehr angepisst zu sein. Aber ich versuch es mal. Und zugegeben, ganz ungeschickt ist es nicht, was sich aus den Tiefen einer schrillen und kreischenden Soundkakophonie erhebt. Bei HUMANITY FALLS handelt es sich scheinbar um eine recht progressive Death Metal Band mit passablen Tempowechseln, einem Hang für abgehobenes Gitarrengewichse und besitzt auch sonst Talent für technische Spielereien. Das sollte am ehesten was für Fans von GORGUTS sein, für Leute, die es nicht geradlinig brauchen und sich lieber was vorfrickeln lassen als zu bangen. Hört sich manchmal schon etwas abgehoben an, sobald sich die Ohren an den Soundbrei gewöhnt haben. Ich vermute, HUMANITY FALLS ist gar nicht so übel und auf das Debüt, an dem sie gerade werkeln, kann man ruhig gespannt sein. Behaltet die Band auf eurem Radarschirm, aber bitte vergesst dieses Demo! 6/10 Punkte für die Musik. http://www.myspace.com/humanityfallsband

Friday, October 23, 2009

OVARYROT - Harvesting Ovum


Ja so kann es gehen, da hat man als unbedarfter Musiker 25 Songs mit Laufzeiten von unter 30 Sekunden aufgenommen und plötzlich keine Kohle mehr, um das dann auch noch pressen zu lassen. Ja was nun Doc, dann stellt man das Getöse eben für lau ins Internet und fertig. Ist auch gut so, denn eine greifbare Veröffentlichung hätte eh keiner gekauft, rausgeschmissenes Geld, das ja keiner hat. Ist wie bei der deutschen Bank, Geld ausgeben das keiner hat und reich werden. Da sind OVARYROT tatsächlich realitätsbezogener als alle Investmentbänker zusammen und vermarkten ihren Radau kostengünstig selbst. Auch wenn nichts hängen bleibt (rein finanziell-ideelle Werte sind unbezahlbar) können sich die Musikusse wenigstens nicht vorwerfen lassen, den Bezug zur Realität verloren zu haben. Und das Getrümmer ist sogar sehr unterhaltsam, wenn auch nicht zwingend revolutionär. Gore Grind immer hopp-di-hopp mit Harmonizer und Bassound zum Trommelfell testen. Ist alles genreüblich sauber gespielt, klingt angenehm dreckig und Blut und Pussys gibt es auch. Also ist diese Art der Veröffentlichung quasi der Pedant zu Mc Doof´s Sparmenü, alles inklusive, satt bis zum Kaffe und ungestraft das Hirn verkleistern. Ernsthafte Musik ist das hier bestimmt nicht, dafür kurzweilig und brutal, das passende Gehacke zum Feierabendbier. Macht Spass und es gibt bestimmt zahllose Combos die wesentlich übler sind. Also schnell runter laden - Gore für alle!
6/10

KAIJU – The Gods Are Angry - Demo


KAIJU ist der japanische Ausdruck für riesiges Monster und das wollen die Amis auch ausdrücken. Und das mit so was von Old School Death Metal, dass ich mich wundere, wie auch nur irgendjemand so trendfrei bleiben kann. Dieses Demo ist purer Horror-Metal mit tief gelegter Gitarre, simplen Riffs und einem Orgelsound wie aus den Hammer Filmen. Und das Tempo kommt fast schon an zähen Doom Metal heran. Im Gegenzug flattern nahezu klassische Heavy Metal Solos ins Haus und tatsächlich muss ich feststellen, dass KAJIJU dann doch recht ungewöhnlich klingen. Vielleicht wäre es geschickter gewesen, die Solis deutlicher mit einer Leadgitarre zu unterlegen, denn so bricht der Druck schnell weg und so entsteht manchmal der Eindruck, die einzelnen Komponente wären öfters einfach aneinander gereiht, anstatt richtig zu verschmelzen. Trotzdem ist das Demo ein irrsinniger Bastard, der Fans von CIANIDE, COFFINS und Konsorten niedertrampeln wird. Gerade durch das Fehlen des Geschwindigkeitsrausches setzen die 5 Songs so unheimlich zu, düster, schwer und knochentrocken. Jedes Stück schleppt sich voran wie ein waidwunder Godzilla, dem eine Flugabwehrrakete im Arsch steckt. Sekündlich rechnest du damit, dass er zusammen bricht und trotzdem holt er immer wieder zu einem neuen Angriff aus und lässt sich einfach nicht stoppen. Passend dazu das lyrische Thema, das sich scheinbar mit allen möglichen japanischen B Filmmonstern beschäftigt, Hauptsache totale Vernichtung im Legoland. „The Gods Are Angry“ ist ziemlich cool, weil heavy! Verdammt, was für eine Bestie! Hört sie selbst brüllen- klickerdiklick
7/10

Tuesday, October 20, 2009

INFEST – Moshroom – Cd / Metal Age Productions


INFEST gehören in die Kategorie der High Speed Grindbands und reichen sich die Hände mit ebenso hektischen wie Ohren zerfetzenden Zeitgenossen wie, NASUM, ROTTEN SOUND und INHUMATE. Viel mehr muss ich da wohl nicht sagen. INFEST sind qualitativ genau da, wo die „Alten“ stehen. Schnell, groovig, hart und immer mit dem Gefühl im Nacken, auf der Flucht zu sein. Zeit zum Luft holen ist in diesem Genre nicht drin, besser ihr gewöhnt euch das Rauchen ab, wenn ihr das Album durchhalten wollt. Schon das Cover zeigt treffend, was euch nach zu exzessivem Konsum erwartet. Ganz vereinzelt wird auch mal etwas progressiv gespielt und insgesamt klingt das Album recht modern. Und trotz des höllischen Tempos und der scheinbaren vorgesteckten Marschrichtung, gelingt der Band tatsächlich eine , nennen wir es mal „relative“, Vielschichtigkeit. Wenn die Nummern auch in einem Rutsch durchgehen, bieten sie einzeln gesehen doch immer wieder recht prägnante Komponenten und lassen fade Eintönigkeit auf der Ersatzbank zurück. Mir hätte etwas mehr Bass besser gefallen, aber selbst das unterstreicht den chaotischen Nackenbrecher eigentlich nur noch. So sind die einzelnen Songs passenderweise alle recht kurz und sämtliche 20 Nummern ziehen durch wie ein Tropensturm und richten maximalen Schaden in der Nachbarschaft an. Nee, mal ehrlich, als Grindcoresüchtiger kann man sich „Moshroom“ bedenkenlos geben und wird das Album nach kürzester Zeit lieben. Es hat eine genau so coole und oft simple Grindattitüde, wie es versteht ordentlich zu rocken. Aber davon solltet ihr euch selbst überzeugen. Klickt mal hier!
8/10

Monday, October 19, 2009

ACHERON –The Final Conflict – Cd / Ibex Moon


Und wieder stehen sie an der Schwelle zur letzten Schlacht, die Apokalypse in Sichtweite und das Kriegsaxt blutgetränkt. ACHERON kämpfen seit 20 Jahren für Tod und Teufel und stecken einfach nicht auf. Da wo Götter verstoßen werden und Menschen gekreuzigt, da wo die Hölle sich gegen die Unbilden des Tages erhebt, und der Lebenssaft der Sünder in Strömen fließt, da stehen ACHERON und brüllen ihren Kriegsschrei in die Angesichter all jener die auf Erlösung hoffen. Verflixt, ist das dick aufgetragen. Aber trotzdem, deren Musik will doch bekanntermaßen nichts anderes als dem Gehörnten zu huldigen. Das Rezept ist über all die Jahre beinahe unverändert, schwarz, blasphemisch, böse, ungeschliffen, geradlinig und trotzdem kantig. Ein Stückchen eingängiger und harmonischer scheinen sie geworden zu sein aber in erster Linie ist auch „The Final Conflict“ ein pures ungeschminktes Metal Album wie es verdammt noch mal zu klingen hat. „Rise Of Rebellion“ ist dafür das beste Beispiel, der Song ist höllisch düster, hat einen nicht zu verachtenden Wiedererkennungswert und bricht jeden Nackenwirbel mehrfach. Von ACHERON sollte also niemand Quantensprünge erwarten sonder sich echten Metal um die Ohren prügeln lassen. Die amerikanische Version der Scheibe enthält einiges an Bonusmaterial, so das 08er Demo „Satanic Supremacy“. Jenes ist aber eher überflüssig, da die Songs ohnehin zur Scheibe gehören, ist also nur was für Komplettisten. Dann gibt es noch diverse „Behind the scenes“ Videos, die recht interessant sind. Das ganze Zeug muss das eigentliche Album, dem Schaitan sei dank, nicht aufwerten, denn die Musik steht wie gesagt für sich. Anhören und kaufen!
9/10

FATALIST – The Depths Of Inhumanity – Cd / Ibex Moon


FATALIST ist ein amerikanischer Death Metal Bastard (mit Beteiligung von Wes Caley /EXHUMED) mit einem Überhang zum frühen Sound schwedischer Death Metal Bands. Was als reine Coverband begonnen hat, klingt heute prinzipiell noch genau so, auch wenn es jetzt eigene Songs gibt. Hier wird sich vor allem verbeugt, was nach Elch riecht. Die Musik klingt nach NIHILIST, der Schriftzug ist der gleiche, der Sound ist identisch, es ist eine wahre Wonne, wie locker die Saiten auf dem Holz hängen. Die meisten Stücke stammen vom mittlerweile 2 Jahre alten, und nicht mehr erhältlichen Demo, 4 sind aber auch neueren Datums. Tatsächlich spielt das aber keine große Rolle, denn die Musik erscheint zeitlos. Wer nicht weiß, um welche Band es sich hier handelt, der wird verzweifelt in seiner alten Sammlung wühlen, immer mit der Gewissheit, das alles zu kennen und die Songs doch nicht zu finden. FATALIST sorgen für eine schwere basslastige Gitarre mit hammerschweren Riffs und auch geschickt eingesetzten Melodien, alles nach bewährtem Rezept. Ob bei so viel „Katzbuckelei“ eine eigene Identität überhaupt glaubhaft gemacht werden kann ohne vollends als Plagiat abgestempelt zu werden mag dahin gestellt sein. Tatsache ist aber, dass FATALIST das Niveau verdammt hoch halten und scheinbar viel Spaß haben und somit ist alles andere legitim. Nicht umsonst wird ihr Spiel von so mache Postille als „Swedish Death Metal like the masters“ gelobt. „The Depths Of Inhumanity“ ist sowohl frech als auch mutig und vor allem richtig geil!
9/10

Saturday, October 17, 2009

AVULSED – Nullo ( The Pleasure Of Self-Mutilation ) – Cd / Ibex Moon


Es ist sehr erfreulich zu wissen, dass es immer noch Bands gibt, auf die Verlass ist. Bands, bei denen ich weiß, was mich erwarten wird und ich mich im Vorfeld schon darauf freuen kann. AVULSED gehören mit Sicherheit dazu. Gut, nun war nicht jedes Album von Dave Rotten und seinen Mannen ein Volltreffer, aber souverän doch allemal. Und so kommt auch „Nullo“ ohne Umschweife zur Sache und brät eine Kartusche nach der anderen aus dem Rohr und alle schlagen zielsicher ein. Guter, brachialer Death Metal, der ab und an mit schwarzen hooks arbeitet, aber auch brutal die Obertöne pfeifen lässt und technisch, nach all den Jahren auch vorauszusetzen, absolut fit ist. Zudem sind einzelne Songs gar nicht unbedingt berechenbar, was plötzliche Tempowechsel und manchmal progressives Schlagzeugspiel betrifft. Jedes Stück hat seine eigenen Reize und Wiederholungen sind so gut wie ausgeschlossen. Ja, ich wage zu behaupten, dass hier das bis dato ausgereifteste Werk der Spanier vorliegt. Dass sie sich auch gern Ideen von anderen Bands holen, ist sicher bekannt und bei einem Stück wie „Naziono“ deutlich zu spüren, stören sollte die Tatsache aber nicht, denn schlussendlich wird alles in den typischen AVULSED Sound integriert. Die können eben brutal genau so gut wie melodisch, können die Finger über das Griffbrett flitzen lassen und verdammt heavy sein.
Die mir vorliegende Version ist die für den amerikanischen Markt (bei uns ja schon erschienen) und enthält einiges an Bonusmaterial, so zum Beispiel Coverversionen von GOREFEST, W.A.S.P. und EXODUS. Sind ziemlich cool und wenn man das Faible der Iberer für Reminiszenzen an andere Bands kennt, dann ist klar, dass kein Schrott produziert wird. Fazit: feines und sehr zu empfehlendes Death Metal Album!
9/10

Thursday, October 15, 2009

STIRBORG - Southwest-Passage – Cd / Displeased Records


Bei STIRBORG handelt es sich um einen Australier, der im Alleingang schon gefühlte 100 schwarze Alben gehext hat. Na ja so ungefähr, Fakt ist, dass er jedes Jahr 2 komplette Alben rausschmeißt. Was bei dem Tempo raus kommt, steht oftmals auf wackligen Beinen. Auf den Punkt gebracht, ist auch „Southwest-Passage“ nichts anderes als düsterer Ambient-Black Metal mit schrammliger Gitarre, dezentem aber monotonem Gekeife und zugegeben interessanten Soundspielereien. Das Tempo der Stücke ist meist behäbig, Songwriting in der Regel langweilig und der Sound eher fragwürdig. Die Strukturen in den Stücken wiederholen sich ständig, das ganze Werk wirkt völlig uninspiriert. Einzig der düsteren Atmosphäre kommt das gerade noch zu Gute. STIRBORG ist mit viel gutem Willen allenfalls ein Durchschnittsprodukt. Ehrlich Kinder, da ist mein Sohn auf Guitar-Hero der bessere Rocker! Und dann das Cover, sieht aus wie ein Wanderweg im Thüringer Wald, fehlt nur noch Herbert Roth in der Mitte und die Cd verkauft sich spielend an das falsche Publikum. Doch trotz durchschnittlicher bis schlechter Kritiken, wird Sin – Nana, die Schattengestalt hinter STIRBORG, nicht scheuen weitere Machwerke über die Gemeinde auszustreuen. Ansonsten hätte er bisher keine 15 Jahre und über 20 Alben durchgehalten. Außerdem gibt es da draußen zahlreiche Anhänger von Sin-Nana´s Unkultur, jede Menge lichtscheues Gesindel, das während der Schulpausen die Stadtparks unsicher macht, in der Bushaltestelle randaliert und nach der Jugendweihefeier mit voll gekotztem schwarzen Jackett in der Notaufnahme liegt. Wie gesagt, bestenfalls Mittelmaß.
5/10

Wednesday, October 14, 2009

EVOKEN – Shades Of Night Descending – Cd/ Displeased Records


Dieses Album ist ein Re-Release der 94 Mcd inklusive der beiden Demos von 96 und 97 und aufgewertet durch neues layout. Na warum auch nicht, das macht die Musik nicht schlechter. EVOKEN stehen für stimmigen und schweren Doom – Metal, bei dem die Atmosphäre stimmt, das Instrumentarium an ergraute Helden der Vorzeit angelehnt ist und bassbetonte, bleischwere Parts mit Akustikeinlagen gut harmonieren. Sämtliche Downtempo-Stücke klingen absolut fies und mächtig heavy. Wer EVOKEN genießen will, sollte sich auf ein Reise in absolute Schwärze gefasst machen. Ihr nehmt den Spirit von MY DYING BRIDE genau so auf wie frühe Werke von Quorton und die Beständigkeit jener Band um Tony Iommi. Nur stehen diese Brüder hier stärker auf der Bremse. Zudem sind viele Querverbindungen zum Black Metal nicht weg zu radieren. Da wäre zum einen der Gesang und auch die etwas melancholischen aber durchaus passenden Keyboards. Die Qualität, aber auch der Ideenverlust im Songwriting liegen ziemlich eng beieinander. Die Stücke sind wirklich gut gelungen, liegen aber hörbar dicht beieinander, varieren wenig. Einzige Ausnahme ist „Hills Of Arctic Stillness“ vom 96 Demo, bei dem das Keyboard dominanter ist und der Gesang durch gezogene cleane Vocals „aufgepeppt“ wird. Es ist auch so deutlich zu spüren, dass einige Jahre zwischen den Demos und den „regulären“ Aufnahmen liegen und die Band sich von ihren frühen Tagen zunehmend entfernt hat. Über den Daumen ist aber das gesamte Material etwas einsilbig und dadurch schnell langweilig, aber wenn es schon veröffentlicht wird, muss auch Bedarf bestehen, also bitte sehr.
6/10

BUNKUR – Nullify – Cd/Displeased Records


Selbst für wahre Doomster-Maniacs dürfte BUNKUR ein hartes Stück Brot sein. Bleischwer schleppt sich ein Album dahin, das mit einer beeindruckenden Behäbigkeit gesegnet ist, wie sie mir noch nie untergekommen ist. Auch ich musste lernen, dass Doom nicht gleich Doom ist und „Nullify“ ganz gewiss ins Guinnesbuch aufgenommen wird. Nicht einzig wegen seiner Behäbigkeit, den ersten Anschlag eines Saiteninstrumentes registriere ich nach 6 Minuten, sondern weil das Album aus nur einem Song besteht. Dieser wird vom Label mit 77 Minuten angegeben, irrigerweise gibt es im Netz auch noch eine Zeitangabe von114 Minuten und meine mp3 läuft tatsächlich volle 3 Stunden ohne Absetzen. Was also tatsächlich da veröffentlicht werden soll, weiß ich gar nicht so genau. Eines ist jedoch ganz gewiss, da das ganze Unternehmen nur aus einzelnen Saitenanschlägen besteht, wobei jede Saite so ne Minute vibrieren muss, bevor wieder drauf gehauen wird, müssen die Musiker und auch deren Die Hard Fans dauerbreit sein. So ähnlich stelle ich mir die „sit in´s“ in den ausgehenden 60ern vor, als zahllose Langhaarige im Dauerzustand „stoned“, bei ominösen Psychedelic – Veranstaltungen auf dem Boden saßen und bunte Kreise und andere wabernde Geometrie analysiert haben. Wenn BUNKUR live spielen, muss man eine Woche Urlaub nehmen. Außerdem ist es Fakt, dass wohl beinahe jede andere Band dieses Gummiband von einem Song in 2 Minuten runterspielen könnte ohne einen Anschlag aus zu lassen. Aber ich will ja nichts diffamieren, schon gar nicht aus Ignoranz und Unwissenheit, ha ha. Auf „Nullify“ passiert aber leider nicht wirklich was, außer extrem basslastiges Dauerdröhnen und vereinzelte Soundeffekte, wie eine Glocke und anderes Gebrumme. Jede Zeitlupe ist schneller als BUNKUR, und so wird diese Schlaftablette (im N3 Format) nur bei ganz speziellen Teilnehmern unserer Gesellschaft Freunde finden, ich meine wann verdammt soll ein arbeitender Mensch das alles hören. Da stehst du morgens um 5 Uhr auf, kommst am Abend nach Hause, machst dir ein Bier auf, wirfst die Cd in den Player und pennst direkt ein. Ein Glück, dass ich gerade Urlaub habe. Von echter Musik hat BUNKUR nicht viel, einzig eine düstere Stimmung erzeugen funktioniert damit ausgezeichnet.
5/10

Sunday, October 11, 2009

COALESCE – OX EP– Ep/Relapse


Die „Herren“ des Mathcore sind nach 10 jähriger Abstinenz wieder zurück und präsentieren mit ihrer aktuellen Ep OX, dass noch lange nicht aller Tage Abend ist. OX EP stellt den Quasi-Nachfolger des ebenfalls dieses Jahr erschienenen Albums OX dar. Da hat sich wohl ganz schön was angesammelt. Ganz wie DILLINGER ESCAPE PLAN spielen auch COALESCE mehr als kontroverse Musik, die auf der einen Seite höllisch verzerrt, sperrig und kaum nachvollziehbar ist, die vor progressiven Elementen häufig vollkommen unharmonisch und verstörend wirkt, die scheinbar gewollt den Fluss verliert. Und dann aber die bisher fehlende Harmonie mit Instrumentalsongs wie „Joyless in Life“ und „Absent In Death“ mit offenen Armen wieder empfängt. Gerade letzterer Song könnte genau so von Ennio Morricone stammen, der Clint Eastwood auf seinem Pferd in den Sonnenuntergang schickt. Alle anderen Nummern strotzen nur so vor Breaks und Tempowechseln. Richtig cool ist „Through Sparrows I Rest“, das irgendwie an RAGE AGAINST THE MACHINE erinnert, nur eben eine Spur fetter. Insgesamt dürft ihr euch auf 7 aktuelle Titel irgendwo zwischen Hardcore und Progressivität mit einer Übernote Melancholie freuen. Definitiv keine Musik für die breite Masse und in „sauberen“ Zustand wohl für viele kaum zu ertragen aber trotzdem durchweg interessant. Wer gern neben der Spur liegt, wird drauf stehen.
7/10

Friday, October 9, 2009

SUFFOCATION - The Close Of A Chapter – Live In Quebec City – Cd/Relapse


Für dieses Live – Album kehren SUFFOCATION noch mal zu ihrem alten Label Relapse zurück. Vielleicht bezieht sich der Titel darauf, sozusagen der Abschluss einer Epoche unter amerikanischer Regie. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2005 und wurden 2006 schon mal ohne Label vertrieben. Also handelt es sich hierbei quasi um ein Re-release. Um eine Livescheibe an den Mann zu bringen bedarf es dreierlei. Zum Ersten muss die Band recht populär sein, was hier kein Problem ist, wurden SUFFOCATION doch während ihres Winterschlafes und der vehementen Negierung einer Reunion zu Legende. Zum Zweiten muss der Sound passabel sein, was auch zutrifft. Aber das setzte ich bei einer Band dieses Kaliebers einfach mal voraus. Klingt zwar etwas dumpf aber das ist live und so will ich das haben. Zudem kommt so das passende Feeling auf, das jeder versteht, der SUFFOCATION auf der Bühne gesehen hat. Und zu guter letzt ist eine ansprechende Songauswahl wichtig, so zu sagen eine live eingedroschene Best Of. Na ja und auch das passt, nehmen die Amis ihr Publikum doch mit auf einen Trip durch „Human Waste“, „Pierced From Within“, „Souls To Deny“, „Despise The Sun“, „Effigy Of The Forgotten“ & „Breeding The Spawn“. Ein Song wie „Liege Of Inveracity“ schraubt immer noch locker Nackenwirbel im Gros auseinander!
Ein Klassiker, der nachfolgende Generationen bis heute beeinflusst! Auf diese Art und Weise macht ein Konzertmitschnitt tatsächlich Spaß. Ab dafür!

Wednesday, October 7, 2009

NIRVANA 2002 – Recordings 89-91 Cd/Relapse


Der erste Song hat mich gleich wieder in den Bann gezogen, „Mourning“ stammt vom legendären Schwedensampler „Projections Of A Stained Mind“. Das war tatsächlich mein persönlicher Favorit auf der gesamten Compilation und ist zudem auch der beste Song von NIRVANA 2002. Pure Nostalgie! Ob die aber ausreicht, so ziemlich alle Aufnahmen einer Band zu veröffentlichen die keinen langen Atem hatte ist fraglich. Sicher, NIRVANA 2002 steht für typischen Schweden Death Metal und erfreut gewiss das Herz so manchen alten Sackes. Und ohne Zweifel ist auch das 90er Demo „Disembodied Spirits“ einfach göttlich und nach noch mal überpolieren soundmäßig auch ein Genuss. Der Bass schnattert und die Gitarre ist tiefer gelegt als ein Rennwagen. Aber warum schrottige Proberaumaufnahmen veröffentlicht werden müssen, versteh ich nicht. Pläne, das Gesamtwerk einer, wenn auch geilen, Eintagsfliege zu veröffentlichen, gibt es schon seit 2001. Das „Disembodied Spirits“ Demo ist gleich 2 mal drauf, als neuer Remix und im Original, wobei der Unterschied deutlich zu hören ist. Außerdem das 91 Demo so wie eine Liveaufnahme von „Mourning“ anlässlich des einzigen live Gigs. Und dann eben zahlreiche Rehesal-Mitschnitte, die sich gelohnt hätten mit anständigem Budget aufgenommen zu werden. So klingt das aber schrecklich. Waren halt andere Zeiten damals und bei weitem nicht die schlechtesten. Für jüngeres Publikum ist das Ganze sicher nicht gemacht und wird die auch nicht interessieren, müssen halt die herhalten, die die Reife des Alters schon genießen können. Nun ja, ist eigentlich auch so ganz cool, und die schlechten Aufnahmen kann man auch wegzappen.

Sunday, October 4, 2009

NOTHIN´ SUSS / QUEEF HUFFER - Suspect / Infatuation... -Split Cd/Rotten Roll


Beide Bands sind auf das erste Ohr artverwandt. So rein musikalisch, bedienen sich doch beide in etwa bei Kapellen wie BLOOD DUSTER, CBT oder was es noch so an besseren groovy Gore Grind Bands gibt. Stilecht wurde der Gesang von NOTHIN´ SUSS auf dem Klo aufgenommen, wenn´s denn stimmt. Bin mir nicht sicher was das ergänzende „ no shit“ dabei bedeutet. Das der Sänger dabei nicht … und vielleicht an Verstopfung litt oder dass die Story stimmt. Jedenfalls wertet das den Part der aus Australien stammenden Fraktion nicht unbedingt auf. Auch wenn die 4 ziemlich gut rocken und grooven, setzt bei engstirnigeren Zeitgenossen vergleichsweise schnell Langeweile ein, da alle Stücke ziemlich gleich klingen und kein Deut von ihre Base abrücken. Das ist genau so, als wenn du den ganzen Tag mit dem Bus am Ostseestrand lang fährst, ist ein toller Ausblick, aber immer der gleiche blau grüne Geplätscher. Ich will´s hier aber nicht überziehen, denn ich muss gestehen, ich hatte meinen Spaß dabei… bei der Musik! Den ganzen Tag Ostsee ohne rein springen ist Scheiße! – Sound ist leider etwas mager, wohl über Nacht zusammen gekloppt, wer weiß?
QUEEF HUFFER kommen besser in das Rennen. Deren Set finde ich brutaler, den Harmonizer viel schicker und das Gesamtkonzept viel goriger. Da geht es dann doch schon mal schick ab, wenn auch nicht anhaltend. Zudem hat der Sound eine gute rumplige Bassspur! So was gefällt mir. Natürlich darf auch hier gegroovt und so Sachen gemacht werden und der Spaßfaktor steigt auf Grund der variableren Songs auch an. Das Ganze ist bar jeder Technik und reißt Mauern ein…mit „porn, blood and war“! Ist ne echt eklige Schweinerei, die jedes Klischee der Goreszene bestätigt. Jawoll, weiter so!
7/10

Friday, October 2, 2009

GOREAPHOBIA – Mortal Repulsion – Cd/Ibex Moon


GOREAPHOBIA gehört zu jenen Bands aus denen mal etwas hätte werden können, gehörte sie doch zur ersten Welle echter Death Metal Bands in den ausgehenden 80ern, eine Band, die heute hätte ein Klassiker sein können. Doch tatsächlich haben sie es nie über Demos und 7er hinaus geschafft und nach 1993 mehr namentlich als physisch existiert. Ob das an der ständig wechselnden, mitunter prominenten Besetzung liegt, vermag ich nicht zu sagen. Heute ist sie lediglich noch Insidern bekannt, auch wenn sie es verdient hätte in einem Atemzug mit Bands wie IMMOLATION, INCANTATION, MASTER, ENTOMBED, ASPHYX und was weiß ich genannt zu werden. Nun, nach mehr als 20 Jahren erscheint das Debüt „ Mortal Repulsion“, ein Werk, das in der Zeit stehen geblieben ist. Entweder nennt man es jetzt angestaubt und altbacken oder man springt vor Begeisterung aus den Polstern, vor lauter Freude ob dieser grandiosen Old School Death Metal Keule. Das liegt nun im Auge des Betrachters, oder besser in dessen Ohr. Tatsache ist, dass dieses Album auch vor 20 Jahren hätte erscheinen können und damals sicher ein echtes Highlight gewesen wäre. Heute bedarf es schon ganz schöner Ellenbogen und viel Atem, um sich im Sumpf einer unüberschaubaren Szene durch zu setzen. Aber vielleicht ist ja der Kultstatus bei den alten Fans so was wie ein Bonus. Qualitativ haben sie es jedenfalls immer noch drauf. „Mortal Repulsion“ ist ein sehr unkompliziertes und direktes Album, es verzichtet völlig auf irgendwelche Schnörkel und frisst sich mit düsterer Atmosphäre stumpf in die Magengrube. Es ist heavy und zäh wie Lava. Gelegentliche Tempoausbrüche lenken nicht von seinem Marschtempo ab, das eher an einen Lavastrom erinnert als an Trommelfeuer. „Mortal Repulsion“ ist ein durchweg gutes Album, das den Vergleich mit diversen Größen nicht zu scheuen braucht und dem Old School Fans aus der Hand fressen werden. Ich hoffe nur, dass der Atem diesmal länger ist.
8/10

WITCHMASTER – Trücizna – Cd/Ibex Moon


Nach dem Weggang von Inferno scheinen mir die Polen zu schwächeln. Jedenfalls überzeugt mich ihr neues Album nicht zur Gänze. Schwarzer, teil auch lyrisch kontroverser Black/Thrash Metal bleibt natürlich weiter der Focus, aber so richtige packende Ideen kommen den Brüdern auf diesem Album nicht wirklich. Es ist natürlich nicht zu bestreiten, dass das Album bei seinem durchweg hohen Tempo einiges an messerscharfen Gitarrenriffs und polternden Drums zu bieten hat. Im direkten Vergleich zu einer Band wie DESASTER kacken sie aber doch beträchtlich ab, dafür ist die Musik häufig zu uninspiriert. Zudem ist der Sound ziemlich verkorkst, vielleicht aber auch stilecht. Für mich klingt das jedoch viel zu hektisch und zudem mit widerlichen Feedbacks gespickt, die mir das Trommelfell zerreißen wollen. Mit so was sollte man vielleicht doch etwas sorgsamer umgehen. Ist aber auch möglich, dass hinter dem rohen Sound Methode steckt, wer weiß das schon. Den Einsatz des Keyboardes hätten sie sich ganz sparen können, das Ding ist nämlich lediglich zu erahnen. Schlussendlich enthält „Trücizna“ 7 gute aber durchschnittliche Stücke, die leider nicht das Zeug zu Größerem haben und Fans von gestandenem Black / Thrash trotzdem gefallen werden. Als Boni dürft ihr euch noch SEPULTURA´s „Troops Of Doom „ reinziehen und die Demoversion des Titelstücks dazu. Zweitere ist aber eher überflüssig. Wer sich also nicht am rohen Soundgewand stört und auch kein Problem damit hat, dass sich einige Stücke inhaltlich scheinbar wiederholen, der riskiert ruhig mal ein Ohr. Die Scheibe ist nämlich, wenn auch kein Burner, letztendlich ganz passabel. 5/10

HOD - Serpent – Cd/ Ibex Moon


HOD entführen uns in eine Zeit, als Metal noch ernst zu nehmen war, als die Spacken noch nicht im Teddy Kostüm zu Konzerten gerannt sind, als sich noch niemand auf Festivals in Alufolie eingepackt hat und nach Hause telefonieren wollte. In eine Zeit, als Leder und Nieten nach dem Wochenende nicht im Schrank verschwunden sind. Zurück in glorreiche Zeiten, als Metal noch düster, böse, kalt und ernst zu nehmen war und ihm keine überflüssigen Spaß - Attitüden in Frage gestellt haben. HOD sind großartig, HOD spielen rabenschwarzen Black/Death Metal wie er in den ausgehenden 80ern populär war und HOD treffen den Kern der Musik mehr als präzise. „Serpent“ richtet sich an Fans von DARKTHRONE genau so wie an Fans von DEICIDE und schafft so die moderne Symbiose einer Szene die früher nicht so strikt getrennt war. Ohne etwas neu zu kreieren, erweisen HOD ihre Reminiszenz denjenigen die es verdient haben und zeigen dabei höchstes spielerisches Niveau. Das wiederum ist kein Wunder, denn auch wenn es sich bei „Serpent“ um ein Debüt handelt, sind die 5 Musiker durch die Bank nicht unbeschlagen, spielten sie doch unter anderem bei THORNSPAWN, NECROVORE, GG ALLIN und anderen. Allein ein Song wie „Black Rites“ sorgt mit seiner Leadgitarre für blanke Gänsehaut. Und das nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil die Nummer vor purer schwarzer Bösartigkeit nur so strotzt. Metal kann auch im Jahr 2009 noch in den Arsch treten ohne albern zu sein, kann immer noch mit Klischees spielen ohne sich selbst ständig rechtfertigen zu müssen. HOD ist eine Band für all jene, die auf der Suche nach dem einzig wahren „Spirit Of Metal“ sind und die Schnauze voll haben, vom überladenen Kaspertheater heutigen Datums.
9/10

Thursday, October 1, 2009

DRIVE BY BUKKAKE - Life On The Stressfactor – Cd/Eigenprod.


Diese Cd, die es übrigens nicht zu kaufen gibt, sondern von der Band verschenkt wird oder als offizieller download erhältlich ist, muss so ähnlich entstanden sein wie die legendären Peel Sessions. Nämlich als Live-Mitschnitt während einer Radioshow. Hier war es der Namengebende „The Stress Factor“. Und was da hinten so raus kommt, muss sich nicht verstecken. DRIVE BY BUKKAKE spielen eine mitreißende Stomp&Thrash Variante. Der Rhythmus ist fast immer der gleiche und liegt rein tempo-, und gefühlsmäßig zwischen einer Bundeswehr „Kohorte“ im Eilmarsch durch das unbewohnte Brandenburg und einem furzenden Elefanten. Soll heißen, das Unternehmen kommt zwar recht stumpf daher aber erscheint trotzdem unaufhaltsam. Neben dem Stakkato artigen Rhythmen dominiert eine schwere Gitarre, die verdammt coole Thrashriffs auswirft. Das klingt verdammt though und schneidet wie ein Messer durch weiche Butter. Der Frontmann keift da eher variationsarm und dennoch nicht ungeschickt im Stile eines Grindcoreshouters. Gewürzt werden die Songs durch diverse Ansagen einer Portion Unsinn und diversen eingespielten Sprachsamples aus Unterhaltung und Politik. Das alles kann sich hören lassen, zumal die Energie und Spielfreude der Musiker beinahe greifbar erscheint. Der Sound ist ziemlich heavy, was eben bei einem Mitschnitt so geht. Auf jeden Fall wäre es schade gewesen, hätte man das im Keller einstauben lassen. Die musikalisch Ausrichtung ist an sich etwas krude und gewöhnungsbedürftig, hat aber einen unglaubliche mitreißenden Drive. Überzeugt euch selbst! DRIVE BY BUKKAKE
7/10